Viel Lob für Boatengs "historische" Antwort auf Rassismus
04.01.2013 | 13:47 Uhr 2013-01-04T13:47:48+0100
Mailand. Mit ihrem mutigen Signal gegen Rassismus haben Kevin-Prince Boateng und sein AC Mailand Fußball-Geschichte geschrieben. Für den ersten Spielabbruch wegen Rassismus in Italien gab es viel Anerkennung. Spieler, Club-Funktionäre und Politiker sprechen von einer Wende.
Fußball-Italien lobt Kevin-Prince Boateng und seinen AC Mailand für ihr historisches Signal gegen Rassismus. Als Reaktion auf schmähende Sprechchöre gegen farbige Milan-Spieler hatte der gebürtige Berliner sein Team im Freundschaftsspiel beim Viertligisten Pro Patria nach 26 Minuten vom Feld geführt. Damit sorgte der international für Ghana spielende Profi für den ersten Spielabbruch wegen Rassismus im italienischen Fußball. "Endlich!", meinte Italiens Nationaltrainer Cesare Prandelli und sprach damit Spielern, Club- und Verbandsfunktionären sowie Fans aus der Seele.
"Wir alle sind Boateng", titelte die "Gazzetta dello Sport" am Freitag nach dessen "historischer" Reaktion im Stadion von Busto Arsizio auf die "Rassismus-Schande". Milan habe dem Fußball "eine großartige Lektion" erteilt, urteilte der "Corriere dello Sport". Boateng, der die Vorfälle als "Schande" bezeichnet hatte, bedankte sich am Freitag via Twitter für die Rückendeckung: "Danke für die Unterstützung und das Verständnis - das bedeutet sehr viel!"
Nach dem Rassismus-Eklat beim Fußballspiel des AC Mailand bei Pro Patria hat die italienische Polizei die Verantwortlichen identifiziert. Vor und während des Testspiels hatten Fans des Viertligisten Boateng und weitere dunkelhäutige Milan-Spieler beleidigt, die dann die Partie abbrachen.
Mit Hilfe von Video-Aufzeichnungen hat die Polizei die Verantwortlichen bereits identifiziert. Medien sprachen von bis zu 40 Tätern. Ein erster Fan gestand am Freitag. Den Tätern drohen Stadionverbote von fünf Jahren. Der zuständige Staatsanwalt Mirko Monti eröffnete gegen sie zudem ein Verfahren wegen Rassenhasses. Fußballverbandspräsident Giancarlo Abete leitete Ermittlungen der Sportjustiz ein. Er sprach von einer "nicht tolerierbaren Beleidigung für den ganzen italienischen Fußball."
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12:36
Haben Sie Angst um Ihre Freizeitgestaltung? Wenn rassistischen oder sonstwie gelagerten Beleidigungen nur mit Spielabbrüchen begegnet werden kann, weil Fans ansonsten ihre Aggressionen und Dummheit nicht mehr im Zaum halten können und Vereine sowie Fangruppierungen wieder mal nur zuschauen, dann wird es halt zu viel mehr Spielabbrüchen kommen. Punkt.
Die Entscheidungsgewalt über einen Abbruch liegt beim Schiedsrichter und diesem sollte man schon so viel Einfühlungsvermögen zugestehen, dass er massive Beleidigungen von inszenierten Provokationen trennen kann.
Noch schlimmer als die rassistischen Beleidigungen gegenüber Boateng sind allerdings Ihre Relativierungsversuche ala "Selber schuld mit seinem sonstigen Verhalten".
11:54
Ich weiß nicht, ob die Aktion von Boateng so begrüßenswert ist. Meines Erachtens wirkt die Aktion sehr aggressiv und gewalttätig. Er schießt einen Ball mit voller Wucht in die Zuschauer. Für ähnliche Aktionen wurden Guerrero vom HSV (Flaschenwurf auf Zuschauer) und Eric Cantona (Kopfstoss gegen Zuschauer) hart bestraft.
Können jetzt Spieler bei einem Rückstand ihrer Mannschaft nach einer Beleidigung durch Zuschauer das Spiel abbrechen ? Was ist bei einer Beleidigung von Schwulen, älteren Spielern, politisch Andersdenkenden etc. ? Können die bei Beleidigungen jetzt auch Spiele abbrechen ? Wie werden die Spiele dann gewertet ?
Boateng ist bis jetzt nicht gerade als Kind von Traurigkeit bekannt. Im Gegenteil ist er schon oft durch hohes Aggressionspotential aufgefallen. ( Brutale Körperverletzung von Ballack, brutale Fouls in der Budesliga, Spiegelabtreten an Autos in Berlin) Will man Boateng jetzt den Friedensnobelpreis verleihen ?
Cantona hat dem Zuschauer keinen Kopfstoß, sondern einen Karate-Tritt verpasst. Ansonsten passt der Vergleich, den Cantona´s "Opfer" war ein pöbelnder Neonazi!
Da können die Rassisten von Pro Patria echt von Glück reden, dass da nur der Boateng auf dem Platz stand und nicht Cantona...
20:20
Gute Aktion von Boateng und der gesamten Mannschaft! Unfassbar, dass es im Jahre 2013 immer noch Rassismus als Massenphänomen gibt. Ein weiteres Armutszeugnis für den italienischen Fußball...
Bin mal gespannt welche Konsequenzen die gleiche Reaktion in einem regulären Ligaspiel oder einer Champions-League Begegnung hätte? Hoffentlich Punktabzug für den Verein mit den rassistischen Hetzern und keine Strafe für couragierte Profis oder Teams, die Boatengs Beispiel folgen.
19:21
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Sie werden die "Weisheit" auch nur jagen aber niemals einholen können, stimmt´s???
Typisch braun,Nix im Hirn,aber Maul aufreißen..
17:24
finde die aktion auch stark
man kann sich gerne mal nen spruch vor den kopf knallen. nur manche sind halt drüber bzw sehr blöde.
sowas geht wirklich gar nicht und das mit kahn war grenzwertig bzw total panne, da der mensch bekanntlich vom affen abstammt und kann nunmal den selben entwicklungsstand hat ergo alle menschen sind affen.
naja aber salvus wird schön weiter poltern.
16:29
Mit dieser Aktion dürfte Boateng in einer Minute mehr Aufsehen erregt und Aufmerksamkeit erreicht haben als die UEFA in den letzten Jahren.
Gut so, Boateng!
16:20
salvus klappe halten und den rechten arm nach oben.
mit rasse meint man andere ethnische gruppen. für dich andere hautfarben.
da gibbet n paar.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ethnie
16:19
von Salvus | #2
So kann nur ein NAZI argumentieren,ihr gehört alle hinter Gitter.
15:50
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15:00
bravo nur so gehts. und wenn unsere profis mal eier haben und einen a.... in der hose, sollten sie beim ersten bengalo geschlossen das feld verlassen. bin mal auf das aufgeheule der sogenannten fans gespannt.
Das Heulen krieg ich nur wenn Befürworter von Pyrotechnik mit Menschen verachtenden Rassisten gleichgesetzt werden von sogenannten Experten!
Setzen, 6!