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Verdacht auf Handbruch: Martin droht Tour-Aus

01.07.2012 | 22:48 Uhr

Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin droht nach seinem Sturz bei der 1. Etappe der Tour de France womöglich das Aus und ein Rückschlag auf dem Weg zu Olympia-Gold in London.

Lüttich (SID) - Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin droht nach seinem Sturz bei der 1. Etappe der 99. Tour de France womöglich das Aus und ein empfindlicher Rückschlag auf dem Weg zu Olympia-Gold in London. Beim 27 Jahre alten Cottbuser vom Team Omega Pharma-QuickStep besteht der Verdacht auf einen Bruch im linken Handgelenk.

Ob Martin das Rennen fortsetzt, war nach einer Röntgen-Untersuchung am Abend im Krankenhaus in Lüttich noch unklar. Die Entscheidung über einen Start sollte unmittelbar vor dem Beginn der 2. Etappe im belgischen Visé am Montag fallen. "Tony wird schauen, wie stark die Schwellung und die Schmerzen sind. Wir hoffen und gehen aber beide davon aus, dass er am Start stehen wird", sagte Martins Manager Jörg Werner dem Sport-Informations-Dienst (SID) am Sonntagabend.

Martin war bereits nach 11 km gestürzt und auf den linken Arm gefallen: "Ich hatte bei jedem Schlagloch Schmerzen, auch wenn ich aus dem Sattel gegangen bin. Ich hoffe, dass es nur eine schwere Prellung ist und kein Bruch", sagte Martin kurz nach dem Rennen: "Wenn es doch kein Bruch sein sollte und wir die notwendigen medizinischen Anwendungen treffen, kann ich die Woche bis zum Ruhetag vielleicht noch gut beenden."

Martin hatte sich bereits im April bei einem Trainingsunfall schwere Gesichtsverletzungen zugezogen. Das olympische Zeitfahren in London wird am 1. August ausgetragen.

sid

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