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Rechtzeitig den Faden gefunden

20.01.2008 | 21:05 Uhr

HANDBALL. Landesliga-Damen der HSG Wesel nehmen sich beim Schlusslicht in Oberhausen eine längere Auszeit, gewinnen aber mit 17:10.

WESEL. Eine viertelstündige, unerklärliche "schöpferische Pause" nach dem Seitenwechsel hätte beinahe die fest eingeplanten Punkte in größere Gefahr gebracht. Doch die Handball-Damen der HSG Wesel besannen sich rechtzeitig und gewannen so gestern beim Landesliga-Schlusslicht HSG Mülheim/Oberhausen am Ende doch noch deutlich und verdient mit 17:10 (8:5).

"Wir haben den Gegner nach der Pause durch viele völlig unnötige technische Fehler unsererseits auf 9:9 herankommen lassen" ärgerte sich HSG-Trainerin Melanie Dieckmann über zahlreiche Pässe in die Leere oder über die Köpfe. "Danach haben wir uns aber halbwegs gefangen. Trotzdem habe ich keine wirkliche Erklärung für solche Unterschiede in der Leistung."

Mit diesem Sieg sind die HSG-Damen ihrem neuen Saisonziel Platz vier wieder ein Stückchen näher gekommen.

Am kommenden Samstag (19 Uhr) empfängt das Team von Trainerin Melanie Dieckmann die Reserve der Spielvereinigung 08/29 Friedrichsfeld in der Halle Nord.

HSG: Hennes, Schmalfuss; Gester (5/2), Steinkamp (1), Keienborg (1), Betcke (4/1), Haynitzsch (2), Isselhorst, Lettgen, Barra, Pass (4), Badziong. (an)


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