HSG Wesel will die Pflicht routiniert erfüllen
03.02.2012 | 18:41 Uhr 2012-02-03T18:41:00+0100
Wesel. Am Sonntag (17 Uhr) empfängt die HSG Wesel (24:4 Punkte) als Spitzenreiter der Handball-Landesliga in der Rundsporthalle das Tabellenschlusslicht Adler Bottrop (2:26).
Pflichtsieg, David gegen Goliath – egal, wie man es nennen möchte: Für die Hausherren soll es ein weiterer Schritt in Richtung des nun wieder möglichen Aufstiegs in die Verbandsliga sein.
„Ich hoffe, dass wir gegen solche Gegner eine gewisse Routine reinbekommen. Dass wir das Spiel unbedingt gewinnen müssen, darüber brauchen wir nicht zu reden“, erläutert HSG-Spielertrainer Christian Pannen, dessen Team sich beim 30:27-Erfolg im Hinspiel gegen die Bottroper noch schwer tat. „Da haben die auch noch alles getroffen, ähnlich wie Issum gegen uns. Aber das Rückspiel gegen Issum war dann ja auch recht souverän.“
Pannen hofft, am Sonntag neben Christoph Heffels mit dessen Fingerverletzung auch Björn Fehlemann schonen zu können. „Er hat Knieprobleme. Deswegen würde ich anderen Leuten diesmal gerne mehr Spielzeit geben.“
Die Gäste feierten ihren einzigen Saisonsieg Anfang Dezember im Kellerduell gegen die Dinslakener MTV-Reserve. Anschließend setzte es aber wieder vier Pleiten mit mindestens sechs Treffern Differenz in Folge. Trotzdem sind es für die Adler weiter nur drei Zähler bis zum rettenden Ufer.
Der punktgleiche Weseler Konkurrent HSG RW Oberhausen muss am Sonntag beim SC Bottrop ran.
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