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Fußball-Landesliga

Erharts „Blackout” kostet Sieg

13.12.2009 | 21:15 Uhr

Wesel. Die Fassungslosigkeit stand einigen Akteuren des PSV Lackhausen nach dem Abpfiff buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Durch einen „Blackout” hatte ihr ansonsten fehlerfreier Keeper Patrick Erhart dem Gast SV Sonsbeck in der vierten Minute der Nachspielzeit den 1:1-Ausgleichstreffer.

Doch Kapitän Kadir Güzel hatte schnell wieder das positive Gesamtbild vor Augen: „Wir haben zu Hause endlich mal wieder eine klasse Leistung gezeigt!” Auch Kollege Stefan Giesen meinte: „So etwas passiert. Wir gewinnen zusammen, verlieren zusammen und haben heute zusammen einen Punkt gegen den Favoriten geholt.”

In der Tat sollte man trotz der verpassten großen Überraschung nicht vergessen, dass es immerhin der Tabellenführer der Fußball-Landesliga war, der sich nach seinem 5:0-Kantersieg im Hinspiel am Molkereiweg vorstellte und dass die Sache hätte auch ganz anders laufen können, hätte Daniel Müller nach nur zehn Sekunden seine große Kopfballchance zur Führung genutzt. „Ich kann der Mannschaft nur ein großes Kompliment machen. Es war alles in Ordnung – bis auf die letzte Sekunde”, so PSV-Trainer Franz Raschid. „Mehr sage ich besser nicht, sonst vergesse ich mich.”

Info
Rangelei nach dem Spiel

Zu unschönen Szenen kam es gestern nach dem Abpfiff auf dem Parkplatz der Anlage auf dem Molkereiweg, wo sich Anhänger des 1. FC Bocholt und des SV Sonsbeck nicht nur verbal in den Haaren hatten. Vorbildlich war jedoch der Einsatz der Spieler der Gäste, die sofort, teilweise ohne Trikot aus der Kabine in die Eiseskälte geeilt kamen und die Streitigkeiten schlichteten. Bereits während der 90 Minuten hatten sich die Anhänger des 1. FCB, die natürlich auf eine Niederlage der Sonsbecker gehofft hatten, nicht gerade als faire Sportsleute präsentiert.

Die Platzherren waren dem Favoriten im ersten Durchgang unterlegen, ließen bis auf die Szene direkt nach dem Anpfiff aber keine weiteren größeren Chancen für die Gäste zu. Dabei konnten sich Michael Pasinski, der in der Defensiv-Zentrale den Vorzug vor Youngster Oliver Vos erhalten hatte, und seine Abwehrkollegen über mangelnde Aufgaben nicht beschweren.

Nach dem Seitenwechsel begegneten die Grün-Weißen dem Spitzenreiter dann auf Augenhöhe, um sich mit zunehmender Spielzeit immer bessere Chancen zu erspielen. Timur Sürek (49.), Stefan Giesen und Daniel Schild (75.) fanden ihren Meister aber allesamt im bis dato bärenstarken Sonsbecker Keeper Andre´ Engels, Schild traf außerdem per Kopf nur die Latte (55.).

Einen abgefälschten Giesen-Freistoß, der wohl auf der Latte gelandet wäre, schaffte Engels aber nicht, hinter das Tor zu lenken. Verteidiger Marcel Kirsch sagte aus einem Meter Torentfernung „Danke” und bejubelte seinen Treffer mit einem ausgelassenen Spurt über den halben Platz (87.). In der letzten Minute der regulären Spielzeit hätte Eray Tuncel das 2:0 nachlegen können, doch Engels reagierte wieder stark.

Als die Platzherren den Schlusspfiff herbeisehnten dann der Schock: Erhart kam bei einem langen Ball unnötig aus dem Tor und verpasste das Leder auch noch, Schmitz markierte ohne Probleme das 1:1. Eine Situation, die der PSV schnell abhaken sollte.

Andreas Nohlen

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Kommentare
16.12.2009
11:50
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von Direktbeteiligter | #12

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15.12.2009
20:24
Erharts „Blackout” kostet Sieg
von ZuschauerSonntag | #11

ohmann was ihr meint wa ihr habt nix gemacht dann lest mal euer forum nee da sind mindestens 70% falsch iha habt doch angefangen zu mucken un zu beleidigen un deshalb rastete der sonsbecker aus wenn man rassistisch wird würde jeder so handeln imma große klappe nix dahinter das kennt man von euch un sonsbecks numma 13 was hat der gemacht ausgerastet? jaa also ausrasten sieht bei mir ein wenig anders aus als euch auszulachen un dann in die kabine zu gehen aba ihr seit eh nur am am rumspinnen von daher ich glaube die meisten wissen was da geschehen is un nix anderes!!!!! seit einfach ruhig un guckt vernünftig fussball in der landesliga wo ihr auch noch 5 jahre drinne bleibt!!!

15.12.2009
12:56
Erharts „Blackout” kostet Sieg
von Fussballfan45 | #10

Ich weiß zwar nicht, was die Bocholter Fans gesehen/ gehört haben, aber was war denn der auschlaggebende Punkt an der ganzen Sache? Ich zeckt das ganze Spiel rum und seid wie immer nicht gewesen.

EINE SACHE KLARGESTELLT:
Die Bocholter Spieler, PSV Spieler, Sonsbecker Spieler machen sich über euch lustig. Aber ich wünsche euch noch viel Erfolg!

Frohe Weihnachten

14.12.2009
14:21
Erharts „Blackout” kostet Sieg
von Beobachter_007 | #9

Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.....^^
Ist wohl das Motto im Kreis Wesel, was?

Schiedsrichter, Assistent, PSV-Präsident, alle bestätigen dass es keine Rufe gab....das sind FAKTEN!

Die PSV-Spieler haben die bösen asozialen Bocholter übrigens nach dem Spiel abgeklatscht, weil sie die Unterstützung gut fanden.

Sonsbecker dürfen Prügeln, Bocholte rnicht mal Sprüche klopfen, die in jedem Bundesligastasion von zehntausenden Gesungen werden, es lebe die Doppelmoral!

14.12.2009
11:50
Erharts „Blackout” kostet Sieg
von Fussballfreund | #8

Diese Rufe hat es gegeben!!!War selber vor Ort und andere PSVler haben diese auch gehört.Der Verein hat diese woll nicht bestätigt um des Friedenswillen.Wer lügt hier?Es ist schade das ein paar Idioteneine ganze Stadt in Verruf bringen!

14.12.2009
10:47
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von rene.bogdanski | #7

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14.12.2009
10:38
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von Fussballfreund | #6

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14.12.2009
10:22
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von miriam.lessmann | #5

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14.12.2009
09:21
Erharts „Blackout” kostet Sieg
von Fairer Beobachter | #4

Diese sogenannten harmosen Beleidigungen würde jedes ordentliche Gericht bestrafen. Solche Schimpkanonaden haben auf einem Sportplatz nichts zusuchen. Es bei weitem nicht das erste Mal das diese vermeintlichen Bocholter Fans es 90 Minuten nur darauf anlegen den Gegner zu provozieren. Es bleibt zu hoffen das bald ein Schiedsrichter durchgreift, jeder Trainer würde des Platzes verwiesen, habt Mut unterbrecht die Begegnung und verweist die Fans vom Sportplatz!

14.12.2009
00:02
Erharts „Blackout” kostet Sieg
von Beobachter_007 | #3

Wenn solche harmlosen Beleidigungen schon dazu führen, dass Sonsbecker mit der Faust auf andere Zuschauer losgehen, sollte man auf den Aufstieg in die Niederrheinliga besser freiwillig verzichten.
Abgesehen davon, dass die Spieler des SVS ähnliche Worte in den Mund genommen haben.
Im großen und Gazen waren es humorvolle Sprüche, die der Sonsbecker Schlussmann zu hörenbekam. Für das unschöne Ende sorgte ein Sonsbecker Zuschauer, sonst keiner!

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