Das Dutzend ist voll
17.01.2010 | 19:04 Uhr 2010-01-17T19:04:00+0100Hamminkeln. Die erste Mannschaft des SV Blau-Weiß Dingden konnte in der Volleyball-Oberliga den zwölften Sieg im zwölften Spiel einfahren, sie schlug Bayer Wuppertal in heimischer Halle mit 3:1. Dabei erwies sich die Werks-Sechs, die mitten im Abstiegskampf steckt, als der befürchtet schwere Gegner.
Im ersten Satz gelang es den Dingdenerinnen erst nach einer Auszeit beim Stande von 17:16 sich abzusetzen. Ausschlaggebend war dabei wiedereinmal die gute Blockabwehr der Gastgeberinnen, die in dieser Phase für Punkte sorgte und neben der starken Angriffsleistung zum 25:20 Satzgewinn beitragen konnte.
Im zweiten Durchgang schlichen sich allerdings leichte Fehler und Unkonzentriertheiten in das Spiel der Blau-Weißen ein. Außerdem schlugen die Gäste stark auf und entwickelten auch im Angriff mehr Druck. Beim Stand von 13:13 ging der SV Bayer Wuppertal in Führung, die er bis zum 25:16 Satzerfolg nicht mehr abgab.
Durch eine Aufschlagserie von Ingrid Bruné zu Beginn des dritten Satzes ging die Kindermann-Sechs mit 4:0 in Führung, die bis zum 7:2 ausgebaut werden konnte. Entmutigen ließen sich die Spielerinnen aus dem Bergischen dadurch jedoch nicht. Sie kämpften sich bis auf 13:12 an den Tabellenführer heran, dem es aber gelang durch eine Auszeit die Aufholjagd zu unterbrechen und danach den Satz mit 25:16 zu gewinnen.
Ohne Chance waren die Gäste im vierten Durchgang. Nach einer schnell herausgespielten Führung war der Widerstand der Wuppertalerinnen gebrochen. Mit 25:13 fiel der Satzgewinn der Gastgeberinnen deutlich aus.
Ausschlaggebend für den Erfolg der Blau-Weißen vor rund hundert Zuschauern war insbesondere ihre Überlegenheit im Angriff. Trainer Michael Kindermann sagte nach dem Spiel: „Wuppertal hat stark aufgeschlagen. Vielleicht haben wir den Gegner im Unterbewusstsein etwas zu leicht genommen und so teilweise unkonzentriert gespielt.”
Am kommenden Samstag muss die Kindermann-Truppe beim VC Bottrop 90 antreten, gegen den sie sich im Hinspiel beim 3:2 Sieg sehr schwer getan hatte.
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