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Wütend zum Sieg

30.11.2008 | 21:05 Uhr
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LANDESLIGA. Arminia Klosterhardt schlägt Walbeck mit 2:1. Peter Müller trifft in der Nachspielzeit. Zwei Treffer aberkannt.

Die Gelehrten streiten sich, ob es so etwas wie Gerechtigkeit im Fußball gibt. Am Hans-Wagner-Weg zu Klosterhardt schaute zumindest gestern Nachmittag der vielseits zitierte Fußballgott vorbei. Die heimische Arminia bezwang den SV Walbeck durch Peter Müllers zwölftem Saisontreffer in der Nachspielzeit 2:1 (1:0).

Zuvor zog sich der schwach und kleinlich leitende Schiedsrichter Sebastian Lattberg den zunehmenden Unmut der Hausherren zu, nachdem der Unparteiische gleich zwei Treffern von der "Kobra" Müller und Matthias Beckfeld aus unerklärlichen Gründen im zweiten Abschnitt die Anerkennung verweigerte. "Da muss er sich was bei gedacht haben. Ich frag' mich nur was", konnte auch Trainer Achim Meyer die beiden Entscheidungen nicht nachvollziehen.

Dass aus Mehmet Gül in diesem Leben kein Torjäger mehr wird, unterstrich der kleine Techniker bereits nach 13 Sekunden, als er völlig freistehend und genauso unüberlegt Torhüter Andre Engels in die Arme schoss. Trotz dieser vergebenen Riesenmöglichkeit blieb die Arminia weiter am Drücker, Walbeck sah sich zunehmend in die eigene Hälfte zurückgedrängt. Die Führung durch den agilen Youngster Beckfeld nach feinem Zuspiel von Mirco Balkmann war die logische Konsequenz aus den Klosterhardter Offensivbemühungen (22.).

Die Gäste taten sich im Spiel nach vorne schwer, nicht zuletzt einer konzentriert arbeitenden Abwehr geschuldet. Die sah sich allenfalls bei Standards Gefahr ausgesetzt. Eine solche aber nutzten die Spargelstädter in der 66. Minute. Peter Schwesigs direkt verwandelter Freistoß zum 1:1 zeichnete sich ab, weil Arminia nicht mehr machte als nötig. Nachdem Felix Asamoah Gelb-Rot gesehen hatte (74.), reagierten die Hausherren wütend und endlich wieder mit Zug zum Tor. Dagegen wusste Walbeck aus der numerischen Überzahl keinen Vorteil zu ziehen. Müller im Anschluss an eine Kubitza-Hereingabe schon.

STEFAN SCHWEIGERT

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