Nicht im Regen stehen lassen
16.03.2008 | 20:02 Uhr 2008-03-16T20:02:56+0100INTERVIEW. Peter Zimpl übernimmt die "Blauen" bis zum Saisonende und will Perspektiven geben.
Nachdem Dirk Wißel vergangenen Montag seinen Rücktritt bekanntgegeben hatte, waren die Verantwortlichen händeringend auf der Suche nach einem Nachfolger. Der wurde nun mit Peter Zimpl gefunden, die NRZ unterhielt sich am Rande des Spiels in Hamborn mit ihm und stellte ihm drei Fragen.
NRZ: Wie man hört war es ein eifriges Ringen um Ihre Person. Was hat Sie dazu bewogen, schließlich doch das "Ja-Wort" zu geben?
Zimpl: Eigentlich hatte ich nicht vor, noch mal einzusteigen. Aber man muss halt sehen, dass der Verein durch Dirk Wißels Rücktritt kalt erwischt worden ist. Und da wollte ich die Mannschaft nicht im Regen stehen lassen. Wir wollen nun versuchen, die Saison anständig zu Ende zu bringen.
NRZ: Und was wird danach passieren? Wollen Sie langfristig am Dicken Stein bleiben?
Zimpl: Nein. Wir haben uns auf ein Engagement bis zum Saisonende geeinigt. So hat der Vorstand genug Luft, um in aller Ruhe einen neuen Trainer zu finden.
NRZ: Sie kennen den Verein bestens, waren vier Jahre lang Spielertrainer der zweiten Mannschaft. Kennen Sie denn auch die erste Mannschaft?
Zimpl: Ich habe sie einige Male gesehen. Aber wir werden uns schon noch intensiver kennenlernen. Wichtig ist, dass den Jungs jetzt Perspektiven gegeben werden. Es ist keine leichte Situation, denn die Mannschaft ist im Abstiegskampf völlig unerfahren. Es wird nun hart an den offensichtlichen Problemen gerade in der Defensive gearbeitet. Am System werde ich nicht viel ändern. Fakt ist, dass ich so wie Mirko heute nur mit zwei Stürmern spielen lassen werde. Der Rest wird sich zeigen. (bj)
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