Alfred Schlya ausgezeichnet
23.05.2007 | 06:56 Uhr 2007-05-23T06:56:54+0200SCHACH. Oberhausener Funktionär legt Vorsitz im Deutschen Schachbund nieder und wurde zum Ehrenvorsitzenden gewählt.
Der Oberhausener Alfred Schlya ist als Präsident des Deutschen Schachbundes zurückgetreten - und wurde vom DSB-Kongress zum Ehrenpräsidenten gewählt. Robert von Weizsäcker ist Nachfolger von Schlya als neuer DSB-Präsident. Die Delegierten aller Bundesländer applaudierten dem scheidenden Vorsitzenden minutenlang. Mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden des Oberhausener Schachvereins 1887, zum Ehrenpräsident des Schachverbandes Industriegebiet, zum Ehrenpräsidenten des Schachbundes NRW und nun zum Ehrenpräsidenten des DSB dürfte Schlyas Funktionärskarriere ihren Höhepunkt erreicht haben.
Natürlich bedeutet dies nicht, dass Schlya nun keinerlei Aufgaben mehr im Deutschen Schachbund hat. Die erste war bereits fällig, als er im mittelfränkischen Bechhofen eine überregionale Schachveranstaltung eröffnete. Mit dem demnächst in Lübbenau (Spreewald) stattfindenden Kongress des Schachbundes Brandenburg sowie mit dem Kongress von Sachsen-Anhalt in Halle/Saale liegen zwei weitere Aufgaben vor ihm. Außerdem ist er als Ehrenpräsident bei allen Sitzungen teilnahme- und stimmberechtigt und wird dort seine Erfahrung einbringen können.
Auch in Oberhausen wird Alfred Schlya weiterhin als Schatzmeister des Stadtsportbundes (seit 1954) dem Sport verbunden bleiben. Und in seinem Verein, dem OSV 87, wird sein Einsatz beim Aufbau eines Schach-Zentrums sicherlich gewünscht werden
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