Frühzeitiger Klassenerhalt
01.09.2010 | 18:58 Uhr 2010-09-01T18:58:00+0200
Auf die HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen wartet das zweite Jahr in der Handball-Verbandsliga. In der vergangenen Saison wurde die „Mission Klassenerhalt“ erfüllt. Doch es gab zu viele Leistungsschwankungen.
Trainer Olaf Hansen, der bereits im dritten Jahr die sportliche Verantwortung trägt, bleibt bei der Zielvorgabe dennoch recht reserviert: „Wir wollen in erster Linie den frühzeitigen Klassenerhalt stemmen“. Er stellt aber unmissverständlich klar, dass eine „Leistungssteigerung im spielerischen Bereich her muss.“
Der Verein hat sich mit vier neuen Spielern verstärkt: Tobias Plümel (halblinks/Mitte) kommt vom HSV Dümpten. Tim Hannemann (Kreis) spielte zuvor beim VfL Rheinhausen, Matthias Heinrichs (rechte Seite) bei Adler Königshof. Der Letzte im Bunde heißt Fabian Preuß (Mitte), der in der vorigen Saison noch das Trikot des Ligarivalen TV Schwafheim trug.
In der Findungsphase
Die Vorbereitungsphase verlief eher durchwachsen. Die Mannschaft steckt nach wie vor in der Findungsphase – eine Stammsechs hat sich noch nicht herauskristallisiert. Vor allem in der bevorzugten 6:0-Deckung fehlen die Feinabstimmungen, im Angriff die nötige Durchschlagskraft aus dem Rückraum. Auch ist die Integration der Neuzugänge nicht abgeschlossen.
Vennikel benötigt, um Erfolg zu haben, drei wichtige Faktoren: Kampf, Konstanz und Konzentration. „Wir müssen als intaktes Team auftreten“, fordert der 45-jährige Olaf Hansen. „Wir bauen uns derzeit sichere Strukturen auf. Ich denke aber, es wird noch einige Zeit dauern, bis die Jungs die Automatismen verinnerlicht haben. Fakt ist aber: Ich will in der laufenden Saison unbedingt eine Weiterentwicklung erkennen.“
Aus HSG-Sicht ist der Deckungsverband mit Sicherheit der Schlüssel zum Erfolg: Das Torhütergespann Frank Kirstein/Christoph Schneider harmoniert. Christian Skelnik bekleidet mittlerweile die Rolle des Abwehrchefs. Aus der Defensive muss die Gegenstoßwelle laufen. „Wir haben unser Repertoire um die Schnelle Mitte ergänzt“, so Hansen.
Im Angriff soll eine Kombination aus individuellen Stärken und einstudierten Abläufen zum Tragen kommen. Hier muss die gesamte Mannschaft die Verantwortung übernehmen. Carsten Coß gehört aufgrund seiner Routine aber sicherlich zu den Leitfiguren im HSG-Kader.
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