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Merkur-Riesen verpassten Sensation

03.10.2007 | 00:00 Uhr

BASKETBALL. Klever unterlagen nur knapp beim Tabellenführer Flyers Mönchengladbach.

Vor dem Spiel hatten alle Experten auf einen Sieg des Bezirksliga-Spitzenreiters Flyers Mönchengladbach gegen das Schlusslicht VfL Merkur Kleve gesetzt. Fraglich schien nur, ob der Aufstiegsaspirant in dreistellige Bereiche vordringen würde. Doch nach 40 teilweise dramatischen Minuten waren die Gastgeber heilfroh, einen knappen 84:71-Erfolg über die Zeit gerettet zu haben - und die rheinische Basketballszene staunte über das bisher sieglose Team aus Kleve, das sich besser als alle bisherigen Mannschaften gegen die Flyers zu behaupten wusste.

Erstes Viertel endete remis

Schon das erste Viertel endete zur großen Verwunderung der Zuschauer 15:15. Bis zur Halbzeit konnte sich der Spitzenreiter gerade mal einen Ein-Punkt-Vorsprung herausschießen (36:35).

Nach dem Seitenwechsel leistete sich Merkur eine dreiminütige Schwächephase (2:11) - und alle rechneten damit, dass das Klever Team nun zerbröseln wurde. Doch daraus wurde nichts: Vier Minuten später war Kleve wieder auf einen Punkt herangekommen, doch die Flyers zogen erneut davon (58:50, 30.).

Im Schlussviertel gelang es den Merkur-Riesen ein weiteres Mal, in Schlagdistanz zu kommen (64:60, 35.), doch dann brachten zwei erfolgreiche Dreier die Gastgeber endgültig auf die Siegerstraße.

Kurios: Dieses Punktspiel war neu angesetzt worden. Zum eigentlichen Spieltermin zwei Wochen zuvor war der Hausmeister nicht erschienen, so dass die Teams vor verschlossener Halle standen und die Merkur-Mannschaft unverrichteter Dinge wieder die Heimreise antreten musste. Weil die Stadt Mönchengladbach die Schuld für das peinliche Versäumnis auf sich genommen hatte, entschied der Westdeutsche Basketballverband, diese Partie neu anzusetzen.

VfL Merkur Kleve: Hoffmann, Willemsen (26), Daute (4), Speh (17), Hentz (5), Jazmati (12), Kannengießer (6) und Bintig (4).



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