LLG setzt auf Tauwetter
03.01.2011 | 16:56 Uhr 2011-01-03T16:56:00+0100Kevelaer. Vor der 9. Auflage des Marathons in Kevelaer müssen die Veranstalter die Strecke noch präparieren.
In diesem strengen Winter hat es bereits den Emmericher Adventslauf und den Pfalzdorfer Sylvesterlauf erwischt: Die dortigen Veranstalter sahen sich aufgrund der vereisten Strecken zu einer Absage gezwungen. Nun steht am Sonntag (9. Januar) der 9. LLG-Marathon in Kevelaer auf dem Programm. Und da fragen sich die Langstreckenläufer, ob sie ihre Schuhe aus dem Schrank holen dürfen.
„Wir sind guter Dinge, dass der Marathon auch in diesem Jahr stattfindet“, sagt Thomas Rauers, Pressesprecher der LLG, auf eine NRZ-Anfrage. Die aktuellen Wettervorhersagen sind Anlass für seinen Optimismus: Fünf bis sechs Grad plus soll das Thermometer in den kommenden Tagen anzeigen – und das Eis zum Schmelzen bringen.
Gefahren im freien Feld
Die LLG setzt also auf Tauwetter. Am Mittwoch inspizieren die Organisatoren gemeinsam mit Mitarbeiter des Bauhofs in Kevelaer die Strecke. Rauers ahnt jetzt schon, wo es kritisch werden könnte. „Der Michelsweg führt durch freies Feld. Da fährt ja auch kein Auto lang, und deswegen taut es nicht so schnell“, erklärt er. Im Waldstück, durch das ein großer Streckenteil führt, sollten diese Probleme nicht auftreten.
Dass gerade am Michelsweg ein sicherer Untergrund vorhanden ist, wäre für das LLG-Team wünschenswert. Dort liegt die Jugendherberge, von der aus die Läufer starten und nach 42,195 Kilometern wieder ins Ziel kommen. 400 Teilnehmer nehmen diese Distanz einmal mehr auf sich – seit sechs Wochen ist der Kevelaerer Marathon bereits ausgebucht.
Nun steht aber erstmal ein Präparations-Marathon an. Die Veranstalter hoffen zunächst, dass die Wetterprognosen eintreten. „Dann werden wir Splitt auf der Strecke verteilen“, erläutert Rauers das weitere Prozedere. So soll vermieden werden, dass der Marathon zu einer Rutschpartie wird.
0mitdiskutieren