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Kreß will nochmal nachlegen

12.03.2010 | 20:03 Uhr

Kleve. Mit der SSVg. Velbert erwartet der 1. FC Kleve im ersten Heimspiel des Jahres einen weiteren Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. FCK-Trainer Georg Kreß würde nach dem 4:1 in Wattenscheid gerne drei weitere Punkte holen.

Bis Ende April stehen für die Fußballer des 1. FC Kleve noch zwölf Meisterschaftsspiele auf dem Plan. In der NRW-Liga kommt auf die Blau-Roten also ein echtes Hammerprogramm zu.

„Bei Erfolgen werden die Beine natürlich leichter“, sagt Georg Kreß. Der Klever Trainer holte zuletzt mit seiner Mannschaft in Herne und Wattenscheid vier von sechs möglichen Punkten. Vor dem Duell mit der SSVg. Velbert, dem ersten Heimspiel 2010 (Sonntag, 15 Uhr, Bresserberg-Arena), lässt es der 47-Jährige trotz der zuletzt beflügelnden Resultate ruhiger angehen. Am Donnerstag bat Kreß zum Auslaufen, heute war trainingsfrei. Heute treffen sich die FCK-Kicker  zum lockeren Abschlusstraining. Für ihren Trainer gilt unterdessen in den kommenden Wochen, wie er sagt, „alles vernünftig zu steuern. Wir müssen die Spieler wieder soweit hinbekommen, dass sie nach kurzer Pause wieder voll einsatzfähig sind“.

Mit bisher 28 Punkten einen Vorsprung erspielt

Dabei kommt den Blau-Roten entgegen, dass sie mittlerweile 28 Punkte geholt und sich damit einen kleinen Vorsprung auf die vom abstiegsbedrohten Klubs erarbeitet haben. Wie etwa auf die Velberter. Die Niederbergischen haben schon drei Partien mehr absolviert als die Klever, dabei aber insgesamt vier Zähler weniger geholt. „Es wird uns – wie schon in Wattenscheid – entgegen kommen, dass Velbert unbedingt gewinnen muss“, sieht Kreß die Gastgeber in einer guten Position. „Für uns gilt es dagegen, dass wir Geduld bewahren. Es wäre schön, wenn wir noch mal nachlegen könnten.“

Den kommenden Kontrahenten nahm der FCK-Trainer bei dessen Heimniederlage gegen Westfalia Herne zuletzt noch einmal unter die Lupe. „In der Defensive haben sie Probleme“, hat er erkannt. Gefahr macht Kreß dagegen durch das Sturmduo mit Sebastian Janas und Daniel Nigbur aus.

Ob Patrick Behrendt am Samstag die Kreise der SSVg.-Offensivkräfte einschränkt, ist noch offen. Kreß nach dessen langer Verletzungspause abwarten, „ob es kräftemäßig reicht“. Marek Klimczok ist noch immer stark erkältet, die langzeitverletzten David  Wilhelm und Bulut Aksoy fehlen.

Björn Mende

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