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Goch schaut nur auf sich selbst

04.05.2012 | 22:59 Uhr
Goch schaut nur auf sich selbst
Der mögliche Peters-Ersatz Tim Janz (Mitte) wird im Mittelfeld benötigt. Foto: Heinz Holzbach

Goch.   Gewinnt die Viktoria am Sonntag gegen den SV Neukirchen, kann der VfR Fischeln im Kopf-an-Kopf-Rennen nichts ausrichten.

Es kribbelt von Spieltag zu Spieltag immer mehr. Noch fünf Wochen Konzentration und bestenfalls 15 Punkte genügen Viktoria Goch, um den VfR Fischeln auf Distanz zu halten, die Landesliga als Meister abzuschließen und in die Oberliga aufzusteigen. „Wir würden lügen, wenn wir nicht auf Fischeln schauen“, sagt Trainer Manfred Tebeck, „aber letztlich genügt es, wenn wir nur auf uns gucken und unsere Spiele gewinnen.“ Und so sind am Sonntag (15 Uhr, Hubert-Houben-Stadion) auch drei Zähler gegen den SV Neukirchen fest eingeplant.

Fischeln „gibt nichts mehr ab“

Das Kopf-an-Kopf-Rennen lässt die Beteiligten nicht los. Allerdings glaubt Co-Trainer Andreas Bergmann: „Die geben nichts mehr ab.“ Am ehesten kämen noch die Bocholter Teams als Punktediebe in Frage. Was den Gochern letzten Endes aber auch gleich sein kann, wenn sie ihre Hausaufgaben erledigen.

Dazu gehört auch, gegen die stark gefährdeten Neukirchener eine neue Anfangsformation zu basteln. Durch den Ausfall von Abwehrchef Heinz-Josef Peters muss Tebeck die Viererkette umbauen. Variante eins: Tim Janz rückt wie schon vergangene Woche nach der Auswechslung des Kapitäns von der Mittelfeld-Sechs in die Innenverteidigung und wird selbst durch Tobias Thissen ersetzt. Variante zwei: Linksverteidiger Devran Eroglu zieht nach innen an die Seite von Sebastian van Brakel, für ihn könnte Stefan Osman-Reinkens wieder in die erste Elf kommen. Tebeck grübelt noch, tendiert aber leicht zur zweiten Lösung, denn: „Ich habe in der zweiten Halbzeit doch gemerkt, dass da der Mann im Mittelfeld gefehlt hat, der die Bälle an sich reißt. Da hatte der TuB doch jede Menge Ballbesitz.“

Neukirchen körperlich stark

Während Bergmann morgen eine „körperlich gute Mannschaft“ erwartet, geht auch Tebeck nicht davon aus, dass seine Schwarz-Roten den Gegner unterschätzen. Die haben immerhin zuletzt gegen Kleve und den GSV Moers jeweils unentschieden gespielt. „Ich fand die im Hinspiel gar nicht so schlecht“, erinnert sich Tebeck.

Andreas Berten



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