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TC Iserlohn souverän zum Aufstieg

01.07.2012 | 19:32 Uhr
TC Iserlohn souverän zum Aufstieg
Die Tennis-Herren des TC Iserlohn feiern den Aufstieg in die Westfalenliga.

Iserlohn. Die überragende Mannschaft der Verbandsliga-Staffel 36 hat es geschafft! Im Aufstiegsspiel gegen den Sieger der Staffel 34, den TC Südpark Bochum, ließen die Tennis-Herren des TC Iserlohn auf eigener Anlage nichts anbrennen und feierten den verdienten Aufstieg in die Westfalenliga.

TC Iserlohn - TC Südpark Bochum 7:2. Dunkle Wolken zogen sich über dem Seilerblick zusammen, als die Doppel in die entscheidende Phase gingen. Für die Iserlohner war das ein Signal, ganz schnell vor den ersten Regentropfen alles klar zu machen. Und als die glänzend aufspielenden Petrazzuolo/Jarc ihre Kontrahenten Soberon/Löchter mit 6:1, 6:2 in die Schranken gewiesen hatten, durfte gefeiert werden. In den parallel laufenden Doppeln verzichteten die Bochumer bei Zwischenständen von 6:2, 1:1 für Beutler/Gelhaus bzw. 4:6, 2:1 aus Sicht von Timme/Schmitz auf die Fortführung der Duelle.

Zuvor hatten die hoch konzen-triert wirkenden Iserlohner in den Einzeln den Grundstein zum Sieg gelegt. Giancarlo Petrazzuolo setzte sich im Duell der Spitzenspieler in einer lange offenen Partie am Ende sicher mit 6:4, 6:2 gegen Soberon durch. Bochums Nummer 2, Sven Löchter, wollte eigentlich nur das Doppel spielen, weil er am Vortag geheiratet hatte. Doch ohne einen kompletten Einzeleinsatz, so die Regel, geht das nicht, und diese Partie verlor er gegen Rok Jarc mit 5:7, 3:6. Andre Timme setzte sich souverän mit 6:1, 6:4 gegen Wahl durch, während die eigentlich favorisierte Nr. 4, Tim Beutler, mit 5:7, 3:6 gegen Pannewig verlor. Ebenso erging es Marc Julien Gelhaus (5:7, 3:6 gegen Messler), aber den vierten TCI-Punkt verbuchte Kilian Schmitz (7:5, 6:2 gegen Osthoff).

„Wir haben den Gegner nie unterschätzt und diese tolle Saison gekrönt“, freute sich Trainer Jim Anwar, der den ausgezeichneten Teamgeist seiner Mannschaft lobte. Die soll in dieser Formation auch in der Westfalenliga spielen. „Wir sind stark genug, um ohne weitere Verstärkung gut mitzumischen“, so Anwar. Zumal ja auch noch der derzeit verletzt fehlende Kacper Boborykin hinzu kommt.

Nach dem Sieg machte sich die Mannschaft zusammen mit vielen Gästen daran, die vom Vorstand spendierten 50 Liter Freibier niederzukämpfen. Für flotte Musik sorgte der als DJ verpflichtete Roosters-Mitarbeiter Sebastian Schwerma. Und das Finale der Fußball-EM lief nebenbei im Klubheim natürlich auch noch.

Willy Schweer



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