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ERGI-Dominanz nach der Pause

13.11.2011 | 20:34 Uhr
ERGI-Dominanz nach der Pause
Die ERGI (hier im Spiel gegen Remscheid) nahm auch die Hürde Düsseldorf souverän.

Rollhockey-Bundesliga: TuS Düsseldorf-Nord - ERG Iserlohn 2:7 (0:1). Das war die passende Einstimmung auf die Euroliga-Premiere am nächsten Samstag in Lissabon. So glatt, wie es das deutliche Resultat besagt, lief es für den Vizemeister allerdings lange Zeit nicht. Erst im zweiten Durchgang wurde der seiner Favoritenrolle gerecht und beherrschte den Gegner.

Staubedingt kamen die Iserlohn verspätet in Düsseldorf an, und sie taten sich zunächst schwer. Es gab nur wenige gelungene Offensivaktionen und kaum nennenswerte Torchancen. Dafür aber viele Ballverluste, die den Hausherren gute Kontermöglichkeiten eröffneten. Sie kamen zu erstklassigen Tormöglichkeiten, die jedoch der glänzend aufgelegte Nachwuchskeeper Lukas Kost zunichte machte. Gemessen an den Spielanteilen war die Iserlohner Führung, die Jorge Fonseca besorgte, zur Pause recht schmeichelhaft. Doch nach dem Seitenwechsel wurde alles anders, nachdem der TuS zunächst die Doppelchance zum Ausgleich nicht nutzen konnte. Es gab zwei Penaltys innerhalb von nur einer Minute, und beide Mal scheiterte Pink an Lukas Kost.

Dann jedoch die Vorentscheidung für die Gäste: Düsseldorf handelte sich eine blaue Karte ein, den fälligen Direkten verschoss Sergio Pereira, der jedoch in der folgenden Überzahl das 0:2 markierte (33.). Und als Fonseca keine Minute später das 0:3 folgen ließ, war praktisch alles gelaufen. Paschers Tor für den TuS per Direktem (35.), als Carlos Nuñez die blaue Karte gesehen hatte, konnte daran nichts mehr ändern, denn Pereira (36./38.) sowie Sebastian Glowka (37.) machten in der stärksten Phase der ERGI alles klar. Gegen das Tempospiel der Iserlohner fanden die Hausherren nun kein Mittel mehr, weil sie auch konditionell unterlegen waren. Ihr zweites Tor (Freyer/40.) war nicht mehr als Ergebniskosmetik, und den Schlusspunkt setzte Pereira wenige Sekunden vor dem Abpfiff.

Ein kleiner Wermutstropfen: Kai Milewski bekam in der Schlussphase die Kugel ins Gesicht und musste sich daraufhin einen Zahn wieder richten lassen.

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