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„Man konnte sich viel abgucken“

17.06.2012 | 20:32 Uhr
„Man konnte sich viel abgucken“
Während der Nationalhymne: Die U11-Basketball-Mädchen des TSV Hagen 1860 mit dem deutschen Damen-Nationalteam. Ein großer Moment für die jungen Sechzigerinnen.

Hagen. Jana Graf sagte es voraus: „Die gewinnen - wenn sie sich anstrengen“, so umriss die U11-Basketballerin des TSV Hagen 1860 in der Halbzeit des EM-Qualifikationsspiels gegen Rumänien die Chancen der deutschen Damen-Nationalmannschaft. Mit 36:32 führte das Team des neuen Bundestrainers Andreas Wagner zu diesem Zeitpunkt, am Ende siegten die DBB-Korbjägerinnen mit 70:60 und machten damit einen ersten Schritt in Richtung Europameisterschaft 2013 in Frankreich.

Die ersten Schritte aufs Spielfeld der mit 852 zahlenden Zuschauern besetzten Enervie Arena hatten die deutschen Damen, ihre rumänischen Kolleginnen und 24 „Einlaufmädchen“ des TSV 1860 gemeinsam gemacht. „Das war die absolute Krönung einer tollen Saison, Atem beraubend“, beschrieb Trainerin Marion Kramer, die die U11-Mädels ungeschlagen zur westdeutschen Meisterschaft geführt hatte, den Gemütszustand der Einlauftruppe. In der Pause durften die kleinen Korbjägerinnen auch noch ein Einlagespiel auf dem großen Parkett bestreiten.

Die deutschen Damen führten zu diesem Zeitpunkt mit 36:32. Nur noch, denn nach Rückständen von 2:15 und 12:24 hatten sich die Rumäninnen wieder herangearbeitet. Und dies, obwohl ihre beste Spielerin Gabriela Marginean, die bei Rumäniens 66:59-Auftaktsieg gegen Schweden 26 Punkte erzielt hatte, bis zu diesem Zeitpunkt bei nur fünf Zählern gehalten wurde. „Sie lange aus dem Spiel zu nehmen, war der Schlüssel zum Sieg“, bilanzierte nach der Schlusssirene Kapitänin Dorothea Richter, die vor Spielbeginn für 150 Länderspieleinsätze geehrt worden war.

Der individuellen Klasse einiger Rumäninnen setzte das deutsche Team Kompaktheit und eine starke Defensivleistung entgegen, womit nach dem 55:49 mittels einer 10:0-Serie die Entscheidung erzwungen wurde. „Dass die Mannschaft schon so gut als Team funktioniert, ist erstaunlich“, fand DBB-Generalsekretär Wolfgang Brenscheidt. „Eine hat für die andere gekämpft“, attestierte Bundestrainer Andreas Wagner seinen Spielerinnen. Das sah auch die westdeutsche U11-Meisterin Kaja Scheller so: „Man konnte sich viel abgucken.“

Rainer Hofeditz


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