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Vereine buhlen um Pasanen

05.03.2008 | 18:38 Uhr

EISHOCKEY. Die gute Arbeit des Finnen sprach sich bis Schwenningen herum. Auch Sochan und Beuker zu den Wild Wings.

Die aktuelle Saison geht gerade in ihre entscheidende Phase. Und kaum, dass Eishockey-Zweitligist ESC Moskitos den finanziellen Kollaps in letzter Minute abgewendet hat, sorgt die Gerüchteküche über personelle Veränderungen am Westbahnhof für neue Unruhen. Das Magazin "Eishockey News" und der Schwarzwälder "Südkurier" gaben die Wechsel von ESC-Verteidiger Robin Sochan und Stürmer Dean Beuker bekannt.

Noch keine Bestätigung

Eine Bestätigung gibt es aber bislang von keiner der betroffenen Parteien. Moskitos-Geschäftsführer Bernd Piel zum Beispiel beschränkte sich mit seiner Aussage nur auf das, was ohnehin jeder weiß: "Die Verträge laufen aus."

Das tut der Kontrakt von Trainer Jari Pasanen zwar nicht, dennoch ist auch er in Schwenningen Gesprächsthema Nummer eins. Nun sickerte aus Gesellschafter-Kreisen der Wild Wings durch, Pasanen habe dort bereits unterschrieben. "Das habe ich definitiv nicht", so der Finne auf Nachfrage mit Verweis auf seinen gültigen Vertrag in Essen.

Wechseln könnte er tatsächlich nur, wenn er aus selbigem raus kommt. Und genau darum geht es derzeit am Westbahnhof. Jari Pasanen legte im Gespräch mit der NRZ die Karten auf den Tisch.

Kein Geheimnis war, dass der 43-Jährige diverse Angebote hat. Die Arbeit des Erfolgs-trainers hat andere Clubs auf den Geschmack gebracht. Die Tatsache, dass ein drastisch gekürzter ESC-Etat für die Saison 2008/09 den sportlichen Ehrgeiz des Finnen kaum befriedigt, kann aber ebenfalls nicht verwundern. "Die letzten Jahre in Essen waren toll, aber die weitere Entwicklung hatte ich mir natürlich anders vorgestellt", so Pasanen, der nun bestätigte, über Alternativen und neue Herausforderungen nachzudenken.

Entscheidung am Montag

Pro oder contra Moskitos - darüber will sich der Finne in den nächsten Tagen Klarheit verschaffen. Bekräftigt er seine sportlichen Ambitionen, muss der ESC sehen, ob er einen wechselwilligen Trainer unbedingt halten will. Eine Entscheidung soll am kommenden Montag fallen.

Ein erstes Gespräch mit den Geschäftsführern Bernd Piel und Frank Dittmann hat bereits stattgefunden. Pasanen: "Wir haben ganz offen miteinander geredet." Und weiter: "Es ist keine leichte Entscheidung. Ich fühle mich hier sehr wohl."

Wie auch seine Familie, die in jedem Fall in Essen bleiben wird. "Aber alle Seiten brauchen Klarheit. Die Moskitos, der neue Verein und meine Familie und ich."

ACHIM FAUST

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