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Rot-Weiss Essen dreht packendes Derby gegen RWO zum 4:2

03.08.2012 | 22:35 Uhr
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Rot-Weißer Derby-Jubel mit (v.l.) Max Dombrowka, Benedikt Koep, Markus Heppek (halb verdeckt), Konstantin Sawin und Maik Rodenberg. Foto: Michael Gohl/WAZ FotoPool

Oberhausen.   Turbulentes Derby: Mit einem 4:2-Sieg im packenden Duell gegen Rot-Weiß Oberhausen hat Rot-Weiss Essen als erstes Team die Tabellenführung in der Fußball-Regionalliga West übernommen. RWE gab zunächst eine Führung aus der Hand - kämpfte sich dann aber zurück in die Partie.

„Magische Momente“ – dieser Ausstellungstitel prangt weithin sichtbar am Gasometer, einen Steinwurf entfernt vom Stadion Niederrhein in Oberhausen. Der erste magische Moment im Derby zwischen Rot-Weiß Oberhausen und RWE blieb zunächst lange die Zuschauerzahl. 13.145 Fußball-Fans wollten das Derby zum Saisonauftakt sehen. Der große Andrang führte dazu, dass Schiedsrichter Florian Steuer das Spiel mit einer Viertelstunde Verspätung anpfiff.

Die Oberhausener übernahmen zu Beginn der Partie die Initiative, rissen das Spiel förmlich an sich. Die Essener Viererkette mit den starken Innenverteidigern Michael Laletin und Maik Rodenberg sowie den Außenverteidigern Max Dombrowka und Roberto Guirino wurde aber selten in Gefahr gebracht. Einmal vertändelte Oberhausens Patrick Bauder (4.), einmal Tim Eckstein (19.) in aussichtsreicher Position – optisch überlegen, aber ohne große Durchschlagskraft.

Kevin Grund rüttelte RWE nach schwachem Beginn mit dem 1:0 wach

Allerdings brachten die Essener nach vorne zunächst gar nichts zustande. Ballgewinnen folgten oft Ballverluste auf dem Fuß. Erst allmählich tastete sich Rot-Weiss an den Oberhausener Strafraum heran. Und die erste Chance saß gleich. RWE-Kapitän Markus Heppke täuschte am linken Strafraumeck einen Schuss an, schob den Ball aber gefühlvoll auf Kevin Grund, der aus der Drehung mit links RWO-Keeper Niklas Hartmann überwand. Ein Treffer, der die Rot-Weissen kecker werden ließ, ohne zunächst weitere Chancen zu kreieren.

Fußball
Krawall zwischen Fans von RWO und RWE vor dem Derby

Als die Polizei ankam, stoben die Fußballfans auseinander. Was genau geschah, bleibt unklar. Über 50 RWE-Fans und eine unbekannte Zahl von RWO-Fans...

Die hatte Benedikt Koep erst direkt nach Wiederanpfiff, doch auch er vertändelte im Oberhausener Strafraum. Die Essener, die offenbar endgültig im Spiel angekommen waren, mussten wenig später einen Nackenschlag hinnehmen. Ralf Schneider nahm einen abprallenden Ball an der Strafraumgrenze mit vollem Risiko und traf unhaltbar für RWE-Keeper Dennis Lamczyk ins untere rechte Eck (55.).

Turbulente Schlussphase kostet RWO den Derby-Sieg vor heimischer Kulisse

Die Partie gewann jetzt zunehmend an Derbycharakter. Es gab Chancen – und auch Tore. Zunächst waren die Oberhausener an der Reihe. Die RWE-Abwehr ließ Jörn Nowak zum Kopfball kommen – 2:1. Doch die Essener ließen im wahrsten Sinne des Wortes nicht die Köpfe hängen. Im Gegenzug war Benedikt Koep zur Stelle und köpfte zum 2:2 ein. Dann schien sich die Waage wieder zu Gunsten der Gastgeber zu neigen. Karoj Sindi tauchte allein vor Dennis Lamczyk auf. Der RWE-Torwart parierte jedoch glänzend und Sindis Nachschuss landete nur an der Latte (72.).

RWE-Coach Waldemar Wrobel brachte für die letzte Viertelstunde für den angeschlagenen Kerim Avci den Ex-Oberhausener Marvin Ellmann. Zwei gute Möglichkeiten ließ dieser noch aus. Ohne Folgen, denn drei Minuten vor Abpfiff war Benedikt Koep zum zweiten Mal zur Stelle – 3:2. Und dann traf Marvin Ellmann doch noch zum entscheidenden 4:2.

Die-Spielinfos im Überblick:
Tore: 0:1 Grund (33.), 1:1 Schneider (55.), 2:1 Nowak (66.), 2:2 Koep (67.), 2:3 Koep (87.), 2:4 Ellmann (89.).
Schiedsrichter: Florian Steuer.
Zuschauer: 13145.

RWE siegt im Derby bei RWO
Regionalliga
Rot-Weiss Essen dreht packendes Derby gegen RWO zum 4:2
Rot-Weiss Essen dreht packendes Derby gegen RWO zum 4:2

„Magische Momente“ – dieser Ausstellungstitel prangt weithin sichtbar am Gasometer, einen Steinwurf entfernt vom Stadion Niederrhein in Oberhausen. Der erste magische Moment im Derby zwischen Rot-Weiß Oberhausen und RWE blieb zunächst lange die Zuschauerzahl. 13.145 Fußball-Fans wollten das Derby zum Saisonauftakt sehen. Der große Andrang führte dazu, dass Schiedsrichter Florian Steuer das Spiel mit einer Viertelstunde Verspätung anpfiff.

Die Oberhausener übernahmen zu Beginn der Partie die Initiative, rissen das Spiel förmlich an sich. Die Essener Viererkette mit den starken Innenverteidigern Michael Laletin und Maik Rodenberg sowie den Außenverteidigern Max Dombrowka und Roberto Guirino wurde aber selten in Gefahr gebracht. Einmal vertändelte Oberhausens Patrick Bauder (4.), einmal Tim Eckstein (19.) in aussichtsreicher Position – optisch überlegen, aber ohne große Durchschlagskraft.

Kevin Grund rüttelte RWE nach schwachem Beginn mit dem 1:0 wach

Allerdings brachten die Essener nach vorne zunächst gar nichts zustande. Ballgewinnen folgten oft Ballverluste auf dem Fuß. Erst allmählich tastete sich Rot-Weiss an den Oberhausener Strafraum heran. Und die erste Chance saß gleich. RWE-Kapitän Markus Heppke täuschte am linken Strafraumeck einen Schuss an, schob den Ball aber gefühlvoll auf Kevin Grund, der aus der Drehung mit links RWO-Keeper Niklas Hartmann überwand. Ein Treffer, der die Rot-Weissen kecker werden ließ, ohne zunächst weitere Chancen zu kreieren.

Die hatte Benedikt Koep erst direkt nach Wiederanpfiff, doch auch er vertändelte im Oberhausener Strafraum. Die Essener, die offenbar endgültig im Spiel angekommen waren, mussten wenig später einen Nackenschlag hinnehmen. Ralf Schneider nahm einen abprallenden Ball an der Strafraumgrenze mit vollem Risiko und traf unhaltbar für RWE-Keeper Dennis Lamczyk ins untere rechte Eck (55.).

Turbulente Schlussphase kostet RWO den Derby-Sieg vor heimischer Kulisse

Die Partie gewann jetzt zunehmend an Derbycharakter. Es gab Chancen – und auch Tore. Zunächst waren die Oberhausener an der Reihe. Die RWE-Abwehr ließ Jörn Nowak zum Kopfball kommen – 2:1. Doch die Essener ließen im wahrsten Sinne des Wortes nicht die Köpfe hängen. Im Gegenzug war Benedikt Koep zur Stelle und köpfte zum 2:2 ein. Dann schien sich die Waage wieder zu Gunsten der Gastgeber zu neigen. Karoj Sindi tauchte allein vor Dennis Lamczyk auf. Der RWE-Torwart parierte jedoch glänzend und Sindis Nachschuss landete nur an der Latte (72.).

RWE-Coach Waldemar Wrobel brachte für die letzte Viertelstunde für den angeschlagenen Kerim Avci den Ex-Oberhausener Marvin Ellmann. Zwei gute Möglichkeiten ließ dieser noch aus. Ohne Folgen, denn drei Minuten vor Abpfiff war Benedikt Koep zum zweiten Mal zur Stelle – 3:2. Und dann traf Marvin Ellmann doch noch zum entscheidenden 4:2.

Die-Spielinfos im Überblick:
Tore: 0:1 Grund (33.), 1:1 Schneider (55.), 2:1 Nowak (66.), 2:2 Koep (67.), 2:3 Koep (87.), 2:4 Ellmann (89.).
Schiedsrichter: Florian Steuer.
Zuschauer: 13145.

 

 

Dietmar Mauer

Kommentare
05.08.2012
19:13
Rot-Weiss Essen dreht packendes Derby gegen RWO zum 4:2
von Tante-Ida | #5

-Fortsetzung von #4-

sorry - kürzer gings leider nicht !

Ich finde die Mannschaft hat uns im ersten Spiel gezeigt – die lustlosen Lümmel und charakterlosen Pflegefälle der Vergangenen beiden Jahre sind tot – es lebe die neue Mannschaft und wir sollten dieser Truppe des guten Willens zeigen das sie in der Stadt der guten Hoffnung die Unterstützung bekommen, welche möglich ist !

Zum Neuanfang ein herzliches Glückauf für die Neuankömmlinge und die untadeligen alten Kämpfer a, la Terra &Co. !

05.08.2012
19:09
Rot-Weiss Essen dreht packendes Derby gegen RWO zum 4:2
von Tante-Ida | #4

Das Ergebnis sollte zunächst einmal nicht die Hauptrolle spielen! Gerade die Verantwortlichen bei RWO sollten nun endlich aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben „Fussball ist und bleibt ein Mannschaftssport“ – fehlende technische Fertigkeiten kann man mit Einsatzbereitschaft – Geschlossenheit im Team und Willenskraft ersetzen ! Hierzu ist allerdings notwendig das die Verantwortlichen bei jeder Verpflichtung den Charakter des Spielers mehr als ausführlich beleuchten, bei dem leisesten Zweifel ist Aussortieren im Sinne eines geschlossenen Mannschaftsgefüges angesagt. Einigkeit macht stark – das sollte die Spieler, der Verein im Ganzen, die Anhänger des Vereins, die Politik über Parteigrenzen hinaus sowie die Macher in der Oberhausener Wirtschaft beherzigen und in diesem Sinne die Mannschaft unterstützen !

Ich finde die Mannschaft hat uns im ersten Spiel gezeigt – die lustlosen Lümmel und charakterlosen Pflegefälle der Vergangenen beiden Jahre sind tot – es lebe die neue Mannsch

04.08.2012
09:44
Rot-Weiss Essen dreht packendes Derby gegen RWO zum 4:2
von drasos | #3

soso.....

Ein völlig unwichtiges Spiel gegen einen Verein gewonnen der es nicht ernst nahm und schon wird RWE Championsleague Sieger?

[Entfernt von Moderation]

2 Antworten
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Name von Moderation entfernt | #3-1

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Rot-Weiss Essen dreht packendes Derby gegen RWO zum 4:2
von Yogi04 | #3-2

Sehr sinnvoller Kommentar .....frustriert? Ein wirklich wichtiges Fußballspiel gibt es - völlig unabhängig vom Verein - sowieso nicht, und das sage ich als Fußball-Liebhaber. Mit der gebotenen Vernunft und Reife sollten etwaige Kommentare daher schon versehen sein und die persönliche Stimmung sollte man dann doch eher von Dingen abhängig machen, die man zumindest teilweise selber beeinflussen kann. Ist klüger und auch gesünder.

04.08.2012
08:47
Rot-Weiss Essen dreht packendes Derby gegen RWO zum 4:2
von horo | #2

13.145 zuschauer führte zur verschiebung des anstosses, donner wetter ,ich hätte nicht gedacht das es bei so ein paar zuschauern soweit kommen kann.
rwo verkommt wohl zu einem kleinen provinz verein!
peter maassen würde sich im grab umdrehen wenn er mitbekäme was aus seinem verein geworden ist.
das gleiche gillt doch für den georg melchers!
schade das so alte traditions vereine soweit sinken müssen.

04.08.2012
02:28
Rot-Weiss Essen dreht packendes Derby gegen RWO zum 4:2
von ichweisswie | #1

„Magische Momente“ , haha, ja, die hatte auch ETUF gegen den OTHC...................und da gings den Oberhausenern aber besser...........naja...............Fußball kann Oberhausen nunmal nich! Hihi!

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