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ETB Baskets: Langweilig ist anders

12.03.2012 | 18:52 Uhr
ETB Baskets: Langweilig ist anders
2. Bundesliga Pro A, ETB Wohnbau Baskets - webmoebel Baskets 91: 104 Justin Stommes (WB) im Zweikampf mit Joey Henley (ETB). Michael Gohl / WAZ FotoPool

Mit zwölf Siegen steht Basketball-Zweitligist (Pro A) ETB derzeit auf dem siebten Platz und ist damit auf Playoff-Kurs. Das Problem: Die Essener könnten durchaus noch von der Fahrbahn abkommen, denn zwölf Siege hat nicht nur der Sechste Giants Düsseldorf, gegen die es am Sonntag (16.30 Uhr) geht, sondern zum Beispiel auch Science City Jena auf dem neunten Rang – und der verdammt schon zum Zuschauen. Es folgen mit Nürnberg, Heidelberg und Ehingen gleich drei Teams mit elf Erfolgserlebnissen – langweilig ist anders.

Längst sind die Diskussionen entbrannt, ob schon 14 Siege mindestens Platz acht und damit die Teilnahme an den Playoffs sichern, oder ob es doch 15 sein müssen. Aber diese Fragestellung ist nichts für ETB-Trainer Igor Krizanovic: „Wir sollten erst einmal zusehen, dass wir 13 Siege auf das Konto bekommen. Alles andere ist Spekulation.“

Für den Kroaten ist die Diskussion aber ein willkommener Anlass, sein Team einzunorden, das gegen Paderborn (91:104) über weite Strecken „zu lasch“ gespielt habe (wir berichteten). „Wir haben wohl zu lange an Playoff-Platzierungen und Ausgangssituationen gedacht, statt zu arbeiten.“

Es geht zu eng zu in der Liga, um Zügel schleifen lassen zu dürfen. Zudem droht weiter der Ausfall von Chris Alexander. Zwar konnten Ärzte den befürchteten Wirbelbruch ausschließen, die Schwere der Verletzung stand letztlich aber noch nicht fest. „Chris konnte schon wieder normal laufen“, hatte ETB-Geschäftsführer Niklas Cox gestern gute Nachrichten. Igor Krizanovic blieb vorsichtig, schmunzelte aber: „Wer Chris kennt, weiß, wie schnell er zurückkehren will und kann. Hoffen wir, dass er wirklich Glück gehabt hat.“

Achim Faust


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