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Am Rande des Comin-Laufs

Bergauf, immer bergauf

21.05.2012 | 20:00 Uhr
Bergauf, immer bergauf
Foto: Volker Speckenwirth

Ennepetal. Seit 38 Jahren wird Willi Peter Comin mit einem Lauf gedacht. Zum ersten Mal war ich am Samstag dabei – als „Rasender Reporter“ im Einsatz. Nach dem Ennepetal-Lauf war es mein zweiter offizieller Lauf, deshalb schildere ich aus der Sicht eines Anfängers, was die 12-km-Strecke ausmacht.

Es geht bergauf. Bergauf, bergauf und bergauf. Das ist das Erste was jeder Läufer bei seiner Willi-Comin-Premiere bemerkt. So auch ich. Ungefähr sechs Kilometer lang geht es, zwar nicht besonders steil, dafür aber stetig bergauf. Wer die Strecke gut kennt, ist darauf vorbereitet. Für einen Neuling wie mich war es vor allem bei den hohen Temperaturen am Samstag ein hartes Stück Arbeit. Das sich lohnt. Denn die Streckenführung ist sehr schön und überaus gelungen.

Von der Grundschule Haspe geht es die alte Trasse hoch zur Hasper Talsperre. Um diese einmal herum und über die Trasse wieder zurück. Bei strahlendem Sonnenschein lohnt es sich zwischendurch immer wieder den Kopf zu heben und ein paar Eindrücke der schönen Umgebung mitzunehmen. Es lohnt sich vor allem auch der Rückweg – nur noch bergab.

Ich selber hatte das Gefühl stehend k.o. zu sein. Umso erstaunter war ich, als die Uhr bei 65:09 Minuten anhielt. Mit diesem Ergebnis war ich zufrieden. Die Strecke ist definitiv sehr anspruchsvoll, aber landschaftlich sehr schön und auch angenehm zu laufen. Wer gerne läuft und beim Willi-Comin-Lauf noch nicht war, sollte der Veranstaltung im nächsten Jahr eine Chance geben.

Matthias Blau



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