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Volleyball-Regionalliga

Erfolgsserie riss gegen den Tabellenführer

20.01.2010 | 17:50 Uhr

RTV überzeugt aber trotzdem beim 0:3 gegen Wuppertal. Schlechte Trainingsbedingungen bleiben ein Thema - Spielort am Wochenende ist noch offen.

Dreimal in Folge zu gewinnen, will dem Rumelner TV einfach nicht gelingen. Das 0:3 (22:25, 23:25, 22:25) gegen Bayer Wuppertal II war der zweite Versuch des Volleyball-Regionalligisten, eine neue Bestmarke in dieser Klasse aufzustellen. Gegen den Tabellenführer war zum zweiten Mal in dieser Saison nach zwei Erfolgen aber Schluss. „Der Gegner war sehr stark, aber wir haben gut dagegen gehalten. Es waren drei knappe Sätze, von denen wir auch einen oder zwei hätten gewinnen können”, zeigte sich RTV-Trainer Freddy Gies trotz der Niederlage zufrieden.

Immerhin musste er kurzfristig auf zwei Akteure verzichten. „Jochen Neumann sollte als Libero beginnen, verletzte sich aber beim Einspielen. Das hat schon einiges durcheinander gebracht”, so Gies. Zudem konnte auch der verletzte Florian Wilhelm nicht mitwirken. Hauptgesprächsthema waren aber die eingeschränkten Trainingsbedingungen. „Dass beide Hallen gesperrt sind, ist natürlich ein großes Handicap. Die uns alternativ zugewiesene Kirchbergschule wurde aufgrund der Schneemengen auf dem Dach zwischenzeitlich noch geschlossen”, beklagte sich Gies über die andauernden schlechten Trainingsmöglichkeiten. Der Zusammenhalt im Verein stimmt allerdings. Andere Gruppen des RTV verzichteten auf Trainingszeit, um den Volleyballern wenigstens von 21.30 Uhr bis 23 Uhr eine Einheit zu ermöglichen.

Für einen Sieg gegen Wuppertal reichte das nicht. „Wir haben toll reagiert und gute Szenen gehabt, aber bei wichtigen Bällen vielleicht zu viel Risiko gefahren”, so Gies. Jetzt muss der Blick wieder nach unten gehen, denn nur ein Sieg trennt die Rumelner von den Abstiegsplätzen. „Jetzt kommt mit Dresselndorf eine Mannschaft, die hinter uns steht, aber es ist in der Tabelle so knapp, dass es sich schnell drehen kann.” Noch ist die Partie am Samstag (17 Uhr) in der Pappenstraße angesetzt. Wenn es aber gut läuft, könnte das Spiel noch ins heimische AEG verlegt werden.

Kai Schmitz

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