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Ein ganz anderes Kaliber

06.02.2009 | 21:02 Uhr

Mit Blick auf das 3:1 zum Rückrundenstart gegen Aufsteiger Rot-Weiß Essen II am vergangenen Wochenende spricht Trainer Uwe Schubert von einem "verdienten, aber glücklichen Sieg." Morgen (15 Uhr, Stadion Schloss Strünkede) wartet mit Westfalia Herne ein ..

... anderes Kaliber auf den MSV Duisburg II. Beim Tabellenführer der Fußball-NRW-Liga erwartet Schubert "ein ganz schweres Spiel gegen eines der Topteams der Liga".

Ob Stürmer Martin Setzke, Abwehrmann Nils Eisen oder Mittelfeldmotor Andre Badur, den Schubert einst in der Jugend selbst trainiert hat, der MSV-Coach weiß um viele erfahrene Spieler in den Herner Reihen, die sich auch im Hinspiel an der Westender Straße bemerkbar gemacht hatten. Beim 1:2 "war Herne den Tick cleverer", hofft Schubert, dass seine Jungs dazu gelernt haben und dem Spitzenreiter mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung Paroli bieten. "Wenn wir lange ein Gegentor vermeiden, ist eventuell sogar eine Sensation drin."

Von einem "Spitzenspiel, wie es viele Leute nennen", will der Coach des Fünfplatzierten "nicht sprechen. Herne ist ein Spitzenteam. Wir haben keinen Druck und wollen Spaß am Fußball haben." Auf das Lob von Profi-Kicker Olcay Sahan, nach dem Auftaktsieg sei man auf einem guten Weg, entgegnete Schubert: "Wieviele Tore hast du für uns gemacht? Sechs? Und Simon Terodde? Acht? Fehlen schon 14 Tore aus der Hinserie." Denis Pozder hat mit dem Hattrick gegen Essen auf sechs Treffer aufgeholt, doch Schubert weiß, dass sich beim jungen Stürmer "noch zeigen muss, ob er stabil bleibt. Wenn er gegen Herne wieder drei Tore macht, hab´ ich nichts dagegen." (sven)



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