Die Frauen mit dem RuhrImPuls
27.06.2011 | 17:20 Uhr 2011-06-27T17:20:00+0200
Duisburg.Die Rudervereine aus Duisburg und Oberhausen bilden auch bei den Damen eine Startgemeinschaft in der Bundesliga.
Frankfurt, die erste Etappe der insgesamt fünf Renntage der Ruder-Bundesliga ist vorbei. Das Rennen ist gelaufen. Jetzt gilt es für die Liganeulinge aus dem RuhrImPuls-Frauen-Achter die Bilanz zu ziehen.
Das Training begann für die Frauen der Rudervereine aus Duisburg und Oberhausen schon im Herbst 2010. Mit gezielten Einheiten zur Steigerung der Maximalkraft und der Verbesserung der sprintspezifischen Fähigkeiten bereitete Trainer Robert Greilich das Team auf die ungewohnt kurze Sprintdistanz von 350 Metern vor. Außerdem musste die zusammengewürfelte Mannschaft mit verschiedenen Altersklassen und unterschiedlichen Wettkampferfahrungen erst einmal auf einen einheitlichen Stand gebracht werden. „Durch die unterschiedlichen Ruderstile war es anfangs schwer einen gleichmäßigen Schlag zu finden“, erinnert sich Teamleiterin Sarah Mölders. Inzwischen sind jedoch alle zusammengewachsen, denn die Rennen können nur als Teamleistung gemeistert werden.
„Keiner wusste, was
uns erwartet“
Doch die Konkurrenz schläft nicht. Schließlich gehen dieses Jahr nicht weniger als 18 Frauen-Achter in der Bundesliga an den Start. Einige Ruderinnen haben bereits internationale Erfahrungen gesammelt. Ein Grund mehr für das Team aus Duisburg und Oberhausen mit Respekt nach Frankfurt zu fahren. „Keiner wusste was uns erwartet“, gab Sandra Sicha, die Steuerfrau des RuhrImPuls-Achters zu, „wir waren alle sehr aufgeregt.“
In Frankfurt erwiesen sich jedoch alle Sorgen als unbegründet. Das Team des Ruhr-ImPuls-Achters erreichte den 15. Tabellenplatz. Trainer Robert Greilich gibt sich zufrieden: „Das war das erste Rennen in dieser Liga. Man muss erstmal reinkommen. Das Saisonziel ist es, sich im Mittelfeld zu etablieren.“ Die Premiere hat das Achter-Team also bereits hinter sich gebracht. Die nächsten Wettkämpfe finden am 9. Juli in Münster statt. „Wir haben auf jeden Fall noch Luft nach oben“ ist sich Henrike Dirks sicher.
Ähnliche Bedingungen in
Münster wie daheim
Ein Vorteil für das Frauenteam in Münster ist, dass die Rennen auf einem See gefahren werden. Die Wettkampfbedingungen ähneln somit eher den Trainingsgegebenheiten der Regattabahn in Duisburg. Auch an Motivation fehlt es dem RuhrImPuls-Achter keineswegs. „Wir rollen das Feld von hinten auf“, kündigt Sandra Sicha mit einem Lachen an. Teamleiterin Sarah Mölders setzt hinzu: „Wenigstens in einem Rennen müssen wir unter die Top 10 kommen.“ Dass Frankfurt den Ehrgeiz der Frauen angestachelt hat, ist wohl kaum zu verkennen. Über Pfingsten gab es spezielle Trainingseinheiten, in denen die Sprintfähigkeiten weiter ausgebaut werden sollen. Das Ergebnis wird sich in Münster zeigen.
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