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Zu viel Respekt gezeigt

12.10.2008 | 20:46 Uhr
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ROLLHOCKEY-BUNDESLIGA. TuS Nord fand gegen den RSC Cronenberg erst in der zweiten Halbzeit ins Match. Da führte der zehnmalige Meister allerdings schon mit 4:0.

Nach der Schlusssirene konnten die Rollhockey-Cracks des TuS Nord wieder lächeln. Sie klatschten sich untereinander ab, bedankten sich winkend beim Publikum und rollten in die Kabine. An der Unterrather Leistung der zweiten Halbzeit war am Samstag nichts auszusetzen. Beim 2:5 (0:3) gegen den zehnmaligen Deutschen Meister RSC Cronenberg hatte der TuS zumindest 25 Minuten lang mitgehalten.

Doch was das Team von Trainer Hans Werner "Alfredo" Meier in der ersten Hälfte geboten hatte, war zu wenig, um dem "FC Bayern" des Rollhockey gefährlich zu werden. Somit ging die letztlich klare Niederlage in Ordnung.

Frett und Pink trafen ins Netz

"Wir haben zu viel Respekt gehabt", resümierte Coach Meier, "und den erst in der zweiten Halbzeit abgelegt." In den ersten 25 Minuten waren die Unterrather dem RSC in allen Belangen unterlegen. Die Cronenberger waren schneller, pass-sicherer, kombinationsfreudiger, treffsicherer - einfach besser.

Während die TuS-Cracks Jonas Pink und Markus Frett (beide 6.) gute Chancen nicht nutzten, stürmten die Wuppertaler eiskalt und versenkten den Ball im Netz. Bei den Treffern von Martin Schmahl (12.), Jan Velte (16.) und Alvaro Sariol (19.) sah allerdings der Unterrather Keeper Daniel Holz nicht gut aus, ließ sich dreimal übertölpeln. Ein Pfostentreffer von Markus Frett (18.) war die einzige gefährliche Aktion der Gastgeber vor 150 Zuschauern.

Nach dem Seitenwechsel legte der TuS seinen Respekt ab, wirkte offensiver und störte früher. Doch erst nach dem 0:4 (29.) nach einem Konter durch Jan Velte spielte der TuS Nord auf Augenhöhe mit. Markus Frett (39.) erkämpfte sich den Ball im Mittelfeld und verkürzte auf 1:4. Jonas Pink (42.) sorgte per Beinschuss für das 2:4.

Die Träume von einem überraschenden Punktgewinn endeten nur eine Minute später. Der niederländische Nationalspieler Lowie Boogers spielte gegen den 20-Jährigen Andre Beckmann seine Erfahrung auf, hatte sich nach einem kurzen Antritt frei gelaufen und versenkte den Ball eiskalt im Netz. Das 5:2 war die Entscheidung, weil Stephan Stein einen Sechsmeter (44.) verschoss.

"Dieses Spiel kam für uns zu früh", resümierte Trainer Meier, "wir brauchen noch ein halbes wenn nicht sogar ein ganzes Jahr, bis wir ungefähr da sind, wo Cronenberg ist."

TuS Nord: Holz - Stein, Frett (1), Pink (1), Luther, Brügmann, Beckmann, Paczia.

PIET KEUSEN

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