Zeit für finanzielle Rettung der Giants drängt
21.06.2010 | 21:00 Uhr 2010-06-21T21:00:00+0200
Düsseldorf. Bis zum Monatsende müssen die Giants ihre finanzielle Rettung gestemmt haben, um am 6. Juli bei der BBL-Tagung "Farbe" bekennen zu können. Allerdings ist offen, ob überhaupt eine Wildcard für die Baskeball-Bundesliga ausgelobt wird.
Die Uhr tickt unerbittlich für die einstigen Erstliga-Basketballer der Giants. Der mit rund 320 000 Euro Schulden belastete Club steuert weiter auf sein Ende zu, eine Rettung zeichnet sich bislang nicht konkret ab. Geschäftsführer Claudio Di Padova sagt zwar, dass die Gespräche mit den potenziellen türkischen Investoren (die NRZ berichtete) konkreter geworden seien und nun über Vertragsabschlüsse verhandelt werde – inwieweit dies aber von purer Hoffnung oder doch belastbaren Fakten getragen ist, bleibt offen.
Insolvenzverfahren am 1. Juli eröffnen
Zudem wird die Zeit für eine finanzielle Rettung immer knapper. Am 1. Juli will Rechtsanwalt Horst Piepenburg das Insolvenzverfahren eröffnen, spätestens am 6. Juli müssen die Giganten endgültig Farbe bekennen. Dann steht in Hamburg die nächste Gesellschaftertagung der Basketball-Bundesliga (BBL) an.
Dort wird dann auch entschieden, ob ein Platz in der BBL über eine „Wildcard“ vergeben wird. Darauf spekulieren die Giants, die sportlich aus der BBL abgestiegen sind und keine Zweitliga-Lizenz erhielten.
Allerdings, so signalisierte die Kölner BBL-Zentrale, müssten die Düsseldorfer direkt am 6. Juli bekunden, dass sie sich für die „Wildcard“ bewerben wollen – mit handfesten und wasserdichten Unterlagen. Die Liga will nicht riskieren, dass die Giants während der laufenden Saison erneut in finanzielle Probleme geraten. Entsprechend streng für das Prüfungsverfahren ausfallen.
Abschlüsse mit Sponsoren
Um belastbare Unterlagen zu erstellen, müssten bis Ende Juni Abschlüsse mit den Sponsoren erzielt werden. „Es wird spannend, ob uns dies gelingt“, bekennt Di Padova.
Offen ist allerdings auch noch, ob überhaupt ein „Wildcard“-Verfahren ausgelobt wird. Derzeit sind nur 15 Teams fix. Bis zum 30. Juni müssen Zweitliga-Meister BBC Bayreuth und Erstligist Phoenix Hagen noch Bedingungen zur Lizenzerteilung erfüllen. Scheitert einer der beiden an den geforderten Hürden, stünden 16 Teams in der Liga – und in dieser Besetzung würde diese dann möglicherweise auch in die Saison gehen. Eine ungerade Anzahl von Mannschaften ist nämlich nicht die Wunschlösung der BBL.
12:06
Das wird wohl nichts mehr. Padova ist und bleibt ein Schwätzer. 2 Jahre lang nichts als heiße Luft und dafür wurden die Magics platt gemacht. Ganz großes Kino der Herren Padova, Reintjes, OB Erwind und Begale. In 2 Jahren Basketball in Düsseldorf dem Erdboden gleichgemacht. Da wird auf Jahre hier wohl nichts mehr entstehen. Danke für NICHTS ihr Totengräber des Düsseldorfer Basketballs.