Taraboi soll die Panther verstärken
11.06.2010 | 19:52 Uhr 2010-06-11T19:52:00+0200Düsseldorf. Am Sonntag treffen die Raubkatzen im Spitzenspiel auf Langenfeld. Und verstärkten sich vorher noch mit US-Linebacker James Taraboi.
Es ist wohl für beide Mannschaften das Spiel des Jahres. Auch die Fans beider Teams fiebern seit Wochen auf dieses Duell hin. Am Sonntag ist es wieder soweit: Die Zweitliga-Footballer der Panther empfangen den Rivalen Langenfeld Longhorns (16 Uhr, Karl-Hohmann-Straße). Für beide Mannschaften geht es dabei um viel: Die Panther führen die Tabelle mit 11:1 Punkten an, die Longhorns rangieren mit 10:2 Zählern auf dem dritten Platz.
Für die heimischen Raubkatzen haben sich die Longhorns zum Angstgegner entwickelt. Der letzte Sieg der Panther liegt fast schon drei Jahre zurück: Am 11. August 2007 wurden gab es ein 16:13.
Damit diese negative Serie endlich beendet wird und die Panther mit einem Sieg das Spielfeld verlassen, haben die Verantwortlichen der Raubkatzen noch einen Spieler aus dem Mutterland des Footballs verpflichtet: Linebacker James Taraboi soll die Verteidigung der Panther stabilisieren. Der 24-jährige US-Amerikaner aus Oshkosh lief in den vergangen vier Jahren als Kapitän des Football-Teams der Universität von Wisconsin-Oshkosh auf. Der US-Boy war letzte Saison dabei der beste Verteidiger in seiner Liga – er brachte es auf 145 Tackles und erwischte viermal er den gegnerischen Spielmacher.
„An diesem Punkt der Saison kann man sich keine Niederlage mehr erlauben. Alle Teams in unserer Liga haben sich im Angriff verstärkt“, hat Panther-Cheftrainer Martin Hanselmann festgestellt. „Die wichtigen Spiele gewinnt allerdings immer die Verteidigung. Mit Taraboi waren wir lange im Kontakt. Doch es war unklar ob er nicht doch einen Profivertrag in den USA bekommt.“
Taraboi dürfte direkt einen guten Eindruck von seiner neuen Heimat bekommen. Nach einem Besucherschnitt von 1300 Interessierten in den ersten drei Heimspielen schielen die Verantwortlichen morgen gegen den Lokalrivalen aus Langenfeld auf eine neue Bestmarke. „Wir rechnen mit 2000 Zuschauern“, so Vorstandsmitglied Marcel Friedrich.
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