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2. Football-Bundesliga

Spektakulärer Auftakt für die Panther beim 42:42

18.04.2010 | 18:44 Uhr

Lübeck/Düsseldorf. 450 Zuschauer waren in den Buniamshof in Lübeck gekommen, um das Footballspiel in der zweiten Bundesliga zwischen den Lübeck Cougars und den Panthern zu sehen. Diese Partie hatte eigentlich viel mehr Fans verdient. Am Ende trennten sich beide Teams mit 42:42.

Martin Hanselmann, Cheftrainer der Raubkatzen, ärgerte sich nicht darüber, dass der Lübecker Ausgleich erst 20 Sekunden vor Schluss fiel, sondern über das erste Viertel, wo die Gastgeber schnell auf 16:0 wegzogen.

„Lübeck hatte in dieser Begegnung einen klaren Vorteil, weil das schon ihr zweites Spiel war. Wir dagegen mussten uns erst in der Offense an den Wettbewerb gewöhnen. Ich verstehe nicht, warum nicht alle Teams auf einmal in eine Saison starten. Dies ist eine klare Wettbewerbsverzerrung!“

Wie wahr, denn alle Lübecker „Eröffnungspunkte“ resultierten aus Geschenken der Gäste. Vor den ersten Lübecker Punkten verlor Panther Ballträger Coles den Ball, dann klappte eine Ballübergabe vom jungen Raubkatzen Spielmacher Robert Demers auf Coles nicht: schon stand es 0:14. Zu guter Letzt kam der Punter Markus de Haer nicht an den Ball: 0:16. „Wenn wir diese Fehler nicht gemacht, dann hätten wir hier ganz klar gewonnen“, so Hanselmann.

Ab dem zweiten Spielabschnitt hatten sich die Panther eingespielt, bestimmten das Spiel und gingen sogar bis zur Pause durch drei Touchdowns von Estrus Crayton, Steve Coles und Neuzugang Niklas Römer (alle Extrapunkte Markus de Haer) mit 21:16 in Führung.

Nach dem Pausentee entwickelte sich ein offener Schlagabtausch: Steve Coles zum 27:22, Estrus Crayton (Conversion durch Coles) zum 35:34 und Robert Demers selber, der einen von ihm fallengelassenen Ball selbst aufnahm und mit ihm 30 Yards in die Endzone der Gastgeber stürmte, brachte die Landeshauptstädter kurz vor Schluss mit 42:34 in Front. Am Ende musste das Team um Hanselmann doch noch den Ausgleich hinnehmen. Auf einen Touchdown der Gastgeber folgte noch ein Trickspielzug zum letztendlich gerechten 42:42.

Hanselmann: „Das wir 42 Punkte erzielt haben freut mich sehr, aber leider haben wir auch 42 Punkte bekommen“. Genau in diesem Bereich haben die Panther nun Handlungsbedarf gesehen: Bis zum nächsten Spiel am 2.Mai zu Hause gegen Lübeck soll noch ein Verteidiger aus Amerika die Panther verstärken.

Marco Block

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