Panther spielten mit Falken Katz und Maus
09.05.2010 | 21:19 Uhr 2010-05-09T21:19:00+0200Köln. Die Panther siegten im Rheinderby bei den Cologne Falcons mit 47:21.
Da konnten die Cheerleader der Cologne Falcons noch so laut „De – De – De – Defense“ rufen. Geholfen hat es nicht. Weder am Anfang der Partie, als die Panther noch mit Ihrer ersten Elf auf dem Platz standen. Noch ab dem zweiten Viertel, als schon die zweite Garnitur mit den Falken aus der Domstadt Katz und Maus spielten. Am Ende stand ein verdientes 47:21 (17:7, 14:0, 6:7, 10:7) vor 634 Zuschauern zu Buche.
Aufgrund des einseitigen Spiels gegen einen desolaten Gegner war Trainer Martin Hanselmann dann auch hin- und hergerissen zwischen Freude und Frust: „Schade war es für unsere erste Elf, die sich so überhaupt nicht einspielen kann. Ich will mir gar nicht ausmalen, wie hoch wir gewonnen hätten, wenn die durchgespielt hätte.“
Zu Anfang war für die Gastgeber die Footballwelt noch in Ordnung. Direkt in der ersten Angriffswelle erzielte Spielmacher Brüngel das 6:0. Doch diese Führung war in gefühlten zehn Sekunden Makulatur. Panther-Quarterback Robert Demers zauberte einen 56-Yards-Pass auf US-Fänger Estrus Crayton zum Ausgleich aus dem Arm.
Danach kam die große Zeit der Verteidigung für die Raubkatzen. Philipp Kalisch und Rene van Eck pflückten sich schlecht geworfene Bälle von Brüngel und leiteten die Führung der Panther ein. Crayton sowie Extrapunkt und Feldtor-Kicker de Haer bestraften die Fehler: 17:7 hießt es vor dem ersten Wechsel.
Gegenwehr der Falcons, die nur mit 25 Spielern angetreten waren, gab es schon jetzt nicht mehr. Sartorelli und de Haer vor der Pause und nach dem Pausentee Klingberg, de Haer und Niklas Römer schraubten das Ergebnis noch auf 47:21 für die Gäste hoch.
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