Panther protestieren gegen zwei Sperren
07.07.2010 | 20:50 Uhr 2010-07-07T20:50:00+0200
Trainer Martin Hanselmann und Sebastian Schönbroich müssen in den nächsten beiden Partien auf die Tribüne.
Die 21:47-Niederlage der Football-Panther bei den Mönchengladbach Mavericks vom Samstag hat ein Nachspiel.
Wie berichtet wurde der Spieler Sebastian Schönbroich nach einem angeblichen Tritt gegen seinen Gegenspieler des Feldes verwiesen. Ebenfalls ist Cheftrainer Martin Hanselmann nach der Bemerkung an die Schiedsrichter, „Merken Sie eigentlich nicht, dass sie das Spiel verpfeifen?“, auf die Tribüne geschickt worden.
Vom Ligaobmann, Jörn Redler, sind nun die Strafen für die Panther ausgesprochen worden. Mit Sperren hat man auf Seiten der Panther gerechnet, aber nicht in dieser Höhe. Beide Düsseldorfer sind für die nächsten beiden Spiele in Recklinghausen und zu Hause gegen Bonn gesperrt worden. Die genaue Begründung geht den Panthern in den nächsten Tagen schriftlich zu.
Zum Vergleich: Fußballer, die in der gleichen Höhe betraft würden, müssten auf Grund der mehr ausgetragenen Spiele in einer Saison gleich fünf Spiele Sperre absitzen. Auf Nachfrage der NRZ erklärte Redler, der die Strafen selber ausgesprochen hat: „Aus datenschutzrechtlichen Gründen kann ich keine Aussage dazu abgeben, warum die Beiden eine Zwei-Spiele Sperre bekommen haben. Aber Martin Hanselmann wird schon wissen, warum er diese Strafe erhält. Seine Aussage gegenüber den Schiedsrichtern ist über das Limit hinausgegangen!“
Das bestreitet Hanselmann allerdings energisch: „Ich weiß nicht, was ich getan haben soll, dass ich so eine Strafe bekommen habe!“ Die Panther wollen nun Einspruch einlegen, was aber nur geringe Erfolgsaussichten hat. Redler: „Es verwundert mich schon, dass die Panther das machen wollen, schließlich ist dies eine Tatsachenentscheidung der Schiedsrichter.“
Nach dem Eingang der schriftlichen Begründung hat der Vorstand der Panther fünf Tage Zeit Einspruch einzulegen, über den dann die nächst höhere Instanz, der Bundesspielausschuss, entscheidet. Martin Hanselmann will nun sein Verhalten gegenüber den Unparteiischen „anpassen“. „Mein Umgang mit den Schiedsrichtern wird sich in Zukunft nur noch auf das Nötigste beschränken.“
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