Panther auf der Jagd nach Geldgebern
04.10.2010 | 18:05 Uhr 2010-10-04T18:05:00+0200
Düsseldorf. Die Nacht war kurz beim neuen Düsseldorfer Football-Erstligisten. Bis um 5 Uhr früh feierte die Helden und die Trainercrew der Panther in einem Hotel im Süden der Landeshauptstadt den Aufstieg ins Oberhaus. Das 33:34 gegen die Berlin Rebels vor über 3000 Zuschauern an der Benrather Karl-Hohmann-Straße hatte nach dem 43:41-Hinspielsieg zum Coup gereicht.
„Wir sind von unseren Fans am Hotel toll empfangen worden“, freute sich der Cheftrainer Martin Hanselmann, der zu den Letzten gehörte, die die Feier verließen. Daher begann er den gestrigen Montag ruhig und fuhr erst am Abend in seine bayerische Heimat zurück.
Mit Hanselmann einig
Gedanken machte sich der Übungsleiter beim späten morgendlichen Frühstück über das dramatische Relegationsspiel gegen die Rebellen aus Berlin. Und über eine Szene, die im Trubel des letzten Viertels fast untergegangen war. Berlin hatte gerade den letzten Touchdown durch David McCants zum 34:26 erzielt, als der sonst so sichere Berliner Schütze Frank Hoffmann den Extrapunkt links neben die Stangen setzte. „Das war die spielentscheidende Szene. Von da an wussten wir, dass uns ein Touchdown mit Extrapunkt reichen würde“, so Hanselmann. Genauso trat es ein: Steve Coles und Kicker Markus de Haer sorgten für die notwendigen sieben Punkte.
Schon in zwei Wochen wird Hanselmann wieder nach Düsseldorf kommen, um sich mit dem Vorstand der Panther zusammenzusetzen. „Wir müssen natürlich über das nächste Jahr sprechen. Wir brauchen für die erste Liga ein anderes Budget, da ist der Vorstand gefragt.“ In diesem Gespräch wird es auch darum gehen, ob der Erfolgstrainer noch eine Saison an der Düsseldorfer Seitenlinie stehen wird. „Grundsätzlich sind wir uns aber schon einig“ erklärt Hanselmann.
Wie Hanselmann schon andeutete ist jetzt viel Arbeit im Hintergrund gefragt „Bis zum 15. Oktober müssen wir unsere Budgetplanungen für die kommenden Saison dem Verband vorlegen“, erklärt Vorstandsmitglied Marcel Friedrich. „Bis dahin haben wir noch zahlreiche Gespräche mit Sponsoren vor uns.“
Schon während des Sonntagsspiels erhielten die Verantwortlichen viel positiven Zuspruch von möglichen Geldgebern. „Wir haben sehr viele Gesprächtermine schon ausgemacht“, freute sich Friedrich. Argumente in diesen Gesprächen werden Friedrich nicht ausgehen. Mit einem Besucherschnitt von über 2000 Fans liegen die Panther auf den vierten Platz der Düsseldorfer Zuschauergunst. Nur Fortuna, die DEG und die Giants ziehen besser. Mit den über 3000 Zuschauern am Sonntag erlebten die Panther einen Zuschauerandrang, wie schon seit 20 Jahren nicht mehr. Der eigene Rekord stammt vom 13. April 1980: 7900 Fans sahen das Derby gegen die Bulldozer.
12:08
Die Statistik stimmt leider nicht. Fortuna, DEG und dann kommt der Rochusclub mit seiner Tennisbundesliga. Hierzu gab es schon viele Berichte auch auf diesem Portal.
21:36
Dann hoffe ich mal, dass die Gespräche erfolgreich verlaufen. Der Traditionsverein mit diesem erfolgreichen Nachwuchs hat es verdient, damit auch die Topspieler wie Römer gehalten werden können.