Kaiserswerth verstärkt sich mit Mark Joachim
24.05.2011 | 18:33 Uhr 2011-05-24T18:33:00+0200
Düsseldorf. Tennis-Düsseldorf hat nach dem Ausstieg von Ex-Damen-Bundesliga-Meister TC Benrath und dem Abstieg der Rochusclub-Damen vor einigen Jahren doch noch einen Zweitligisten neben den erstklassigen Rochusclub-Herren zu bieten. Das Herren-30-Team des TC Kaiserswerth ist im vergangenen Jahr ins Unterhaus aufgestiegen und eröffnet am kommenden Sonntag (11 Uhr, Platzanlage Pfaffenmühlenweg 6) die Saison mit einem Heimspiel gegen den TC Biberach aus Süd-Württemberg.
Spitzenspieler der Gastgeber ist der Neuzugang Mark Joachim. Der 38-jährige gebürtige Münchener spielte bis 2008 auf der ATP-Tour, verzeichnete seine beste Platzierung im Dezember 1998 auf Rang 266. Der amtierende Deutsche Herren-30-Hallenmeister schlug in seiner Karriere schon für den Rochusclub, TC Rot-Weiß Berlin, Dinslakener TG Blau-Weiß, den Bremerhavener TV und TC Johannesberg auf. Gemeinsam mit Patrice Hopfe betreibt Joachim die Yellow-Blood-Tennisschule mit Standorten beim TC Blau-Weiß Kamp-Lintfort und beim Gladbacher HTC.
Hesse an Position zwei
Auf Position zwei der Kaiserswerther kommt, ebenfalls neu, mit Sascha Hesse (32) ein ehemaliger Zweitliga-Spieler zum Einsatz, der vergangene Saison mit dem Osterather TV den Bundesliga-Aufstieg sportlich geschafft hatte. Der OTV verzichtete jedoch aus finanziellen Gründen auf den Sprung in das Oberhaus.
Der an Position drei gemeldete St. Pöltener Thomas Buchmayer, der schon in der fünften Saison bei den Kaiserswerthern mitmischt, war früher für seine österreichische Heimat auf der ATP-Tour unterwegs und verzeichnete auch Einsätze im Davis Cup. Die beste Platzierung des 40-Jährigen in der Weltrangliste: Position 198 im Jahr 1991.
„Wir haben uns ganz gut verstärkt, wollen zunächst die Klasse sichern, hoffen aber auch, vorn mitzumischen“, sagt Teamkapitän Torsten Herrmann. Der sieht im TC Bruckmühl-Feldkirchen (nahe Tegernsee) den Ligafavoriten. Im Kampf um den zweiten Aufstiegsplatz könnte der TC Kaiserswerth, der mit einem Saisonetat von 20 000 Euro plant, eingreifen.
„Ein Aufstieg in die erste Liga ist auch deshalb reizvoll, weil dort viel mehr Westvereine spielen als in der zweiten Liga. Dass dort für uns die Luft sportlich dünn werden würde, ist allerdings auch klar“, so Herrmann.
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