Das aktuelle Wetter NRW 12°C
Fußball-Niederrheinliga

Im Spitzenspiel trennten sich Turu und Uerdingen 1:1

21.02.2010 | 20:42 Uhr
Im Spitzenspiel trennten sich Turu und Uerdingen 1:1

Düsseldorf. 2300 Zuschauer erlebten eine spannende Partie. Daniel Rey-Alonso brachte Turu Düsseldorf in der 16. Minute in Führung, Erhan Albayrak (43.) glich für den KFC Uerdingen aus. KFC-Neuzugang Ailton (Grippe) konnte nicht mitspielen und schrieb auf der Tribüne Autogramme.

Mit einem gerechten 1:1 (1:1) trennten sich vor 2300 Zuschauern im Niederrheinliga-Spitzenspiel Tabellenführer Turu 80 und der durch Verstärkungen mit Ex-Profis (wir berichteten) zum Aufstiegsfavoriten gewordene KFC Uerdingen.

Dabei war die spannende Partie am Sonntagnachmittag im Paul-Janes-Stadion nur vor dem Seitenwechsel ein gutes Fußballspiel. Nach der Pause beschränkten sich die Schützlinge von Turu-Trainer Frank Zilles vornehmlich darauf, den „Punktgewinn” gegen eine in der Abwehr unsichere Gäste-Elf zu verteidigen und überließ den Krefeldern Mittelfeld und Initiative. Doch die mit den Ex-Profis Bastian Pinske, Christian Alder, Ersan Tekkan und Erhan Albayrak angetretene KFC-Elf wusste daraus kein Kapital zu schlagen.

Info
Ailton saß auf der Tribüne

Auf der Tribüne saß der Ex-Bundesliga-Torschützenkönig und KFC-Neuzugang, der Brasilianer Ailton. Neben ihm: die brasilianische Ehefrau Jenny des Turu-Vorsitzenden Heinz Schneider. Vom Ergebnis des Spiels war Ailton nicht begeistert: „Ein Tor hat uns gefehlt”, meinte der wegen Trainingsrückstandes geschonte Stürmer. Ohne zu spielen, trug er aber zu Turus Niederrheinliga-Zuschauer-Rekord bei.

Nach der Partie gaben die Trainer auf dem Rasen vor den Spielerbänken ihre Statements ab und waren sich einig. KFC-Coach Wolfgang Maes erklärte: „Beide Mannschaften sind mit dem 1:1 gut bedient. Im ersten Spiel nach so langer Pause wusste niemand, wo er steht. Turu war vor der Pause besser und hatte mehr Möglichkeiten, wir waren nach dem Seitenwechsel die Elf, die die Partie kontrollierte. In der Schlussphase hatten wir noch zwei, drei brenzlige Situationen zu überstehen.”

Turu-Trainer Zilles meinte: „Wir sind verdient in Führung gegangen und hätten ein zweites Tor vorlegen müssen, bevor wir das 1:1 kassiert haben. Vor dem Augleich hätten wir drei oder viermal klären müssen.”

"Spielerisch geht es besser"

Zilles gestand auch: „Kämpferisch haben wir alles gegeben, doch spielerisch geht es besser. Ich hätte mich gefreut, wenn Ailton gespielt hätte und nicht nur auf der Tribüne Autogramme verteilt hätte.”

Viele Fans waren vor dem Seitenwechsel angetan von den Platzherren, bei denen allein Hassan Ramadani bei klugem Spiel hätte drei Tore vorbereiten können. Doch der von Fatih Duran prima bediente Oberbilker vergaß dreimal das Erfolgsrezept „Rückpass”, das zum 1:0 geführt hatte. Und er war der Mann, dessen Ballverlust dem 1:1 der Gäste vorausging.

In der 16. Minute hatte der von Engin Kizilaslan bediente Marc Sesterhenn den Weg in den Rücken der KFC-Abwehr gefunden und mit genauem Rückpass auf Daniel Rey-Alonso dessen Treffer zum 1:0 vorbereitet.

Kein Niederrheinliga-Niveau

Viele Fans waren sich nach Spielende mit dem Ex-Oberbilker Samet Atulahi einig: „In der zweiten Halbzeit hat Turu das Fußball spielen eingestellt. Da hatte das nichts mehr mit Niederrheinliga-Niveau zu tun. Der KFC war zu schwach, um die Entscheidung zu erzwingen.”

Joachim Breitbach

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/2625699/create

Aktuelle Fotos und Videos
RAMS Summer-Cup 2012
Bildgalerie
Fotostrecke
World Team Cup im Rochusclub
Bildgalerie
Fotostrecke
Panther - Hamburg Devils
Bildgalerie
Football
Panther feiert Sieg
Bildgalerie
Fotostrecke
Aus dem Ressort
Fortuna-Platzstürmer müssten für ihren Unsinn bezahlen
Kommentar
Es hätte eine schöne Aufstiegsfeier werden können. Doch jetzt wird das Relegationsspiel der Fortuna teuer zu stehen bekommen. Eigentlich müsste alle diejenigen die Kosten dafür tragen, die schon vor Ende der Partie einen Schlusspfiff gehört haben wollen.
Ex-DEG-Verteidiger Holzer im AHL-Finale
Eishockey
Düsseldorf. Vor zwei Jahren wagte Ex-DEG-Verteidiger Korbinian Holzer den Sprung über den großen Teich, um sein Ziel von einer Karriere in der NHL zu verwirklichen, der besten Eishockey-Liga des Planeten. Nun steht der Abwehrrecke mit den Toronto Marlies in der AHL vor dem bislang größten Triumph...