Giants stellen an der Küste ihr Segel für Play-off-Wind
22.03.2012 | 18:01 Uhr 2012-03-22T18:01:00+0100
Düsseldorf. Auf Sparkurs Richtung Play offs! „Wir müssen nicht wie ein Madonna-Konzert klingen“, lautet die einfache Erklärung von Giants-Trainer und -Geschäftsführer Murat Didin zur Einsparung bei der Musik- und Lichttechnik. 2500 Euro kosteten Nebelmaschine und das Sound- sowie Lichtsystem beim bisherigen Anbieter. Von nun an müssen die vorhandenen Anlagen in der Halle an der Karl-Hohmann-Straße zur Unterhaltung bei den Basketball-Spielen ausreichen.
Die finanzielle Schieflage der Giganten wird immer deutlicher. Um so wichtiger ist der sportliche Erfolg. An diesem Wochenende können die Reisholzer die Play offs bereits definitiv klarmachen. Zwei Siege in Cuxhaven (heute Abend, 19.30 Uhr, Beethovenallee) und zu Hause gegen Paderborn (So, 16.30 Uhr, Karl-Hohmann-Straße) würden für eine Platzierung unter den ersten Acht reichen. „Dann bräuchten wir nicht mehr auf die Konkurrenten zu schauen!“ betont Coach Didin die Dringlichkeit.
Die Cuxhaven BasCats von der Nordseeküste, von denen Ceyhan Pfeil vor zwei Monaten an den Rhein gewechselt war, stehen auf Tabellenrang 13. Die jüngsten fünf Partien verloren Ex-Gigant Dorian McDaniel und seine Teamkollegen. Und auch das Hinspiel gegen die Giants wurde mit 52:74 vergeigt.
Der zweite Gegner spielt bislang eine solide Saison. Bei einer Bilanz von 15 Siegen und zehn Niederlagen stehen die Paderborner auf Platz fünf und sind schon sicher für die Play offs qualifiziert. Dass ein Sieg kein leichtes Unterfangen sein dürfte, zeigt die Punkteausbeute. Mit 88,6 Punkten im Durchschnitt hat Paderborn die beste Offensive der Liga. Und auch mit den Ostwestfalen gibt es ein Wiedersehen: Ex-Gigant Ben Spöler reist an.
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