Fink und Dum erläutern das Erfolgsgeheimis der Fortuna
14.02.2012 | 21:41 Uhr 2012-02-14T21:41:00+0100
Düsseldorf.Bei einem Unentschieden ist die Befindlichkeit der Spieler gewöhnlich nicht sofort auszumachen. Als die Fortuna-Kicker Oliver Fink und Sascha Dum am späten Montagabend zum NRZ-Talk in den VIP-Räumen der Arena erschienen, war ihnen jedoch gleich anzusehen, ob sie das Glas als halb leer oder halb voll betrachteten. „Als halb voll natürlich“, bekannte Dum, der für den kurzfristig ausgefallenen Johannes van den Bergh in die Startformation gerückt war.
Auch Oliver Fink konnte mit dem 1:1 gegen die Eintracht gut leben, „obwohl wir natürlich schon gewinnen wollten.“ Zur Aufklärung der strittigen Elfmeter-Szene konnten beide Kicker nichts beitragen. Fink: „Ich habe von meiner Position aus nichts gesehen. Nachdem, was ich inzwischen gehört habe, war er aber wohl berechtigt. Wenn so was in der 90. Minute passiert, ist das natürlich glücklich, aber ich denke, dass der Ausgleich verdient war.“
Auf die Frage, ob er schon mit Sascha Rösler über den mit gelb-rot geahndeten Vorfall mit Eintracht-Coach Armin Veh gesprochen habe, sagte Sascha Dum nur: „Nein, aber selbst wenn, dann würde ich jetzt nicht darüber reden. Das soll der Sascha mal schön allein regeln.“
Eine Art Mini-Krise mochten sich die beiden nach den vier sieglosen Spielen der Rückrunde nicht einreden lassen, zumal ja immerhin die Tabellenführung verteidigt wurde. Außerdem: „Unsere Gegner waren ja auch nicht so schlecht“, befand Fink und blickte entschlossen aufs nächste Spiel: „In München bei den Sechzigern, die ja einen Lauf haben, sind wir jetzt gefordert. Aber wir werden auch dort unsere Chancen bekommen.“
Bemerkenswerter Höhenflug
Sascha Dum verdeutlichte noch einmal das vielleicht größte Erfolgsgeheimnis des bemerkenswerten Fortuna-Höhenfluges, indem er nicht den Ansatz einer Verbitterung über seine seltenen Startformation-Einsätze erkennen ließ. „So lange die Mannschaft so spielt wie in der Hinrunde, gibt es doch für keinen Spieler einen Grund, irgendwie unzufrieden zu sein“, erklärte er. „Ich bin dankbar für die Einsatzzeiten, die ich bekomme. Außerdem: Wir gewinnen und verlieren zusammen. Das ist zwar eine Floskel, aber es ist so.“
Was Oliver Fink nur bestätigen konnte: „Bei uns herrscht eine richtig gute Harmonie. Da ist kein Neid, keine Missgunst. Deshalb stehen wir im Moment auch so gut da. “
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