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Eine ärgerliche Niederlage für Fortuna II

03.03.2010 | 19:40 Uhr
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Düsseldorf. Die Düsseldorfer müssen nach dem 0:2 gegen RW Essen nun am Samstag im Münster erfolgreich sein um die vier Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz zu verteidigen.

Das Spiel war längst abgepfiffen und die 0:2-Derbypleite vom Regionalligist Fortuna II gegen Rot-Weiß Essen besiegelt. Doch ein Flingernern Kicker schien die Niederlage gegen den ewigen Rivalen nicht wahr haben zu wollen: Mittelfeldmann Raimund Schmitz. Noch Minuten nach der Partie verweilte der 21-Jährige im eigenen Strafraum und starrte ins Leere. Seine Teamkollegen waren längst in der Kabine oder am Spielfeldrand.

„Raimund war unheimlich heiß auf die Begegnung und ist ein Typ, der immer gewinnen will. Nach dem Spiel war ihm dann die Enttäuschung deutlich anzusehen”, verriet Teamkollege Lukas van den Bergh.

Partie konnte nicht

mehr gedreht werden

Die Unzufriedenheit war auch dem Rechtsverteidiger deutlich ins Gesicht geschrieben. Aufgrund der Überlegenheit der Flingerner über die zweiten 45 Minuten wäre ein Remis verdient gewesen. Doch auch in Überzahl nach dem Platzverweis von RWE-Kicker Zinke (50.) konnte die Partie nicht mehr gedreht und die Pleite nach den Toren von Stachnik (23.) und Wunderlich (43.) abgewendet werden.

„In der ersten Halbzeit fehlte uns die Leidenschaft, der Biss. Ich denke aber, dass man uns in der zweiten Hälfte keinen Vorwurf machen kann”, zog Defensivspieler Fatlum Zaskoku Bilanz.

Als in der 72. Minute Stürmer Erkan Ari das Zuspiel von Kapitän Ben Abelski verwandelte und die Tormusik im Paul-Janes-Stadion ertönte, schien bei allen Hoffnung aufzukeimen. Doch der Treffer zählte nicht. Abseits! Dies sah der Torschütze aber anders. Ari: „Der Schiedsrichter hat entschieden, dass Ben Abelski in der verbotenen Zone stand. Ich würde sagen, ein regulärer Treffer.” Mit dieser Meinung war der Offensivspezialist nicht alleine. Aber auch Zaskoku kann den Konjunktiv „hätte” nicht vermeiden: „Ich glaube das Tor hätte man geben können.”

Durch die Pleite stagniert der Aufsteiger in der Liga weiter auf dem zehnten Tabellenplatz mit 26 Zählern. „Eigentlich hätte man allein wegen der Rivalität gegen Essen siegen müssen. Aber letztendlich gab es auch hier nur drei Punkte. Die haben wir nicht geholt. Mich ärgert das vor allem wegen der großartigen Kulisse von über 1500 Fans”, bekennt van den Bergh. Nach der Pleite gilt der Blick des 21-Jährigen auf die Tabelle wieder den unteren Regionen: „Wir müssen nun die vier Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz am Samstag bei Preußen Münster verteidigen.”

Kevin Schwank

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