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Dramaturgie steigerte den Unterhaltungswert

09.11.2008 | 21:01 Uhr
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LANDESLIGA. SV Hilden-Nord verspielte im Lokalduell gegen die TuSpo Richrath eine 2:0-Führung und kam über ein Remis nicht hinaus - 2:2.

LANGENFELD. Die Dramaturgie sorgte für einen gewissen Unterhaltungswert. Im Lokalduell gingen die Landesliga-Fußballer des SV Hilden-Nord und der TuSpo Richrath durch ein Wechselbad der Gefühle. Am Ende stand ein gerechtes 2:2(2:0)-Remis zu Buche, über das sich aber nur ein Trainer freute . . .

Der ersten halben Stunde drückten die Richrather ihren Stempel. Samir Amroui kam einen Schritt zu spät (9. Minute), scheiterte an Nord-Keeper Marcus Mlitzke (12. Minute) und verfehlte mit einem Schuss aus der Drehung den Kasten (17. Minute). Mit einem 24-m-Schuss läutete Dominik Donath die Drangphase der Hausherren ein (17. Minute), in der Thomas Knüfermann nach einer Flanke von Lukas Schmetz mit einem Kopfball-Tor zum 1:0 für ein Novum sorgte (30. Minute).

Wende nach dem Wechsel

Aus dem Gewühl erhöhte Stefan Schaumburg auf 2:0 (38. Minute), und Pascal Weber hatte das 3:0 auf dem Fuß (40. Minute), scheiterte aber an dem TuSpo-Keeper Pascal Tillges, der zwischenzeitlich seine Schuhe gewechselt hatte.

Unmittelbar nach der Pause tauchten die Richrather dann wieder aus der Versenkung auf. Markus Böwing köpfte den nicht unverdienten 1:1-Ausgleich (50. Minute), und Samir Amraoui zirkelte einen 18-m-Freistoß zum 2:2 in die Maschen (55. Minute). Der Hildener Markus Rychlik (65. Minute) und der Richrather Chrisovalantis Tsaprantz (71. Minute) verfehlten das Tor freistehend.

Nord-Trainer Ferdi Stanetzky war stinksauer: "So ein Spiel darf man nicht mehr aus der Hand geben. Wir haben zehn Minuten lang kollektiv versagt." Sichtlich zufrieden zeigte sich dagegen der TuSpo-Coach Wolfgang Bergemann: "Wir haben 30 Minuten überzeugt und sind nach dem Rückstand wieder gekommen."

SV Hilden-Nord: Mlitzke; Akduman, Yürük, Muminovic, Kremer (Böhm), Schmetz, Weber (Ziegler), Knüfermann, Rychlik (Yüksel), Schaumburg, Donath.

TuSpo Richrath: Tillges, Schneider, Forisch, Pawliczek (Tsaprantz), Schreiber, Salvador, Engelen, Böwing (Dubiel), Amraoui (Lorscheter), Samuel, Nendza.

THOMAS POLLOK

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