7:1-Auftaktsieg fand Panek „ganz okay“
27.06.2010 | 21:00 Uhr 2010-06-27T21:00:00+0200Düsseldorf. Im Eröffnungsspiel dominierte die deutsche Mannschaft, ohne aber ihren Trainer rundum zu überzeugen.
Manchmal ist ein Inlinehockeyspiel gar nicht so interessant, dachten sich offenbar die Spieler der italienischen Auswahl. Selbst, wenn es sich dabei um das torreiche Eröffnungsspiel der Junioren-Weltmeisterschaft handelt. Der 7:1 (2:1)-Kantersieg des deutschen Nationalteams zum Auftakt gegen Australien vor 250 Zuschauern im Eisstadion an der Brehmstraße begeisterte die Spieler aus dem Stiefel-Land allerdings weniger. Deren Aufmerksamkeit galt fotoreichen Späßen mit eher den Cheerleadern am Rande der Bande.
Dabei boten beide Teams durchaus ansehnliches. Nach der Eröffnungsfeier mit dem Einmarsch der zwölf teilnehmenden Ländern zu den jeweiligen Nationalhymnen nahm die Partie sofort Fahrt auf. Beiden Mannschaften boten sich gute Torchancen, aber es waren die Australier, die erst nach acht Minuten in Führung gingen.
Die deutsche Auswahl war allerdings besser im Spiel, stellte das stärkere Team. Pierre Wex und Sven Schlicht sorgten für eine verdiente 2:1-Führung zur Pause.
Im zweiten Durchgang gelang es den Gastgebern dann auch, ihre Überlegenheit in Treffer umzumünzen. Florian Böhm, Dennis Schlicht (2) sowie erneut Sven Schlicht und Steffen Wintgen mit einem herrlichen Sololauf sorgten für den 7:1-Endstand.
Zwischendurch hatten nicht nur die Australier, sondern auch die Zeitnehmer die Orientierung verloren, ließen die Uhr „verkehrt“ herum laufen. Was nach kurzer Unterbrechung allerdings schnell wieder korrigiert werden konnte.
Bundestrainer Czeslaw Panek war nicht gänzlich zufrieden: „Australien kann zwar stets für eine Überraschung sorgen, gehört aber nicht zu den stärksten Nationen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten war unser Leistung ganz okay.“
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