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BVB-Reserve erkämpft sich Punkt bei Alemannia Aachen

03.08.2012 | 22:08 Uhr
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BVB-Reserve erkämpft sich Punkt bei Alemannia Aachen
Dortmunds Marvin Bakalorz (links) im Laufduell mit Aachens Albert Streit.Foto: imago

Aachen.  Nach dem 1:1 gegen Arminia Bielefeld holte sich der Borussia Dortmund 2 am Freitagabend auch bei Alemannia Aachen mit 1:1 (1:0) einen Punkt. „In der 60. Minuten hätte ich gesagt, ein 1:1 wären zwei verlorene Punkte“, sagte David Wagner, am Ende war der BVB-Coach mit dem Remis aber zufrieden.

Nach dem 1:1 gegen Arminia Bielefeld holte sich der BVB 2 gestern Abend auch bei Alemannia Aachen mit 1:1 (1:0) einen Punkt. „In der 60. Minuten hätte ich gesagt, ein 1:1 wären zwei verlorene Punkte“, sagte David Wagner, am Ende war der BVB-Coach mit dem Remis aber zufrieden.

„Wir werden uns bis zum Aachen-Spiel noch einmal weiterentwickeln“, hatte Rico Benatelli nach der schon mehr als ordentlichen Heimpremiere gegen Bielefeld selbstbewusst versprochen. Man durfte ihn beim Wort nehmen, denn anders als in den ersten beiden Begegnungen in dieser Saison waren die Borussen von Beginn an im Spiel. Von der Rekordkulisse am Tivoli – unter den 19.342 Zuschauern waren etwa 1.000 Dortmunder – ließen sie sich in keiner Weise irritieren, ließen durch frühes effektives Stören keine Aachener Druck-Situation zu, bestachen bei eigenem Ballbesitz durch bemerkenswerte Ruhe und hielten mit ihrem flexiblen Offensivspiel das Geschehen komplett offen.

BVB-Abwehr in der Offensive

Auch die Defensivspieler beschränkten sich nicht allein darauf, die Kreise von Albert Streit und Sascha Rösler einzuengen, sondern schalteten sich mehrfach mit nach vorne ein. Allein, es mangelte an einer echten Chance. Die ergab sich allerdings in der 41. Minute, als Fabian Baumgärtel nach einem Schuss von Jonas Hofmann ein Handspiel unterlief und Marcel Halstenberg die Gelegenheit zur Führung nutzte. Ein wenig Glück war allerdings dabei: Nicht jeder Schiedsrichter hätte in dieser Situation auf Strafstoß entschieden. Das Glück hatten die Dortmunder zuvor auch schon einmal im eigenen Strafraum bemüht, als Rösler den Ball nach einer Heller-Flanke völlig frei stehend am verwaisten langen Eck vorbei köpfte (25.). Es wäre bitter gewesen, wären sie gleich für diesen einzigen Patzer vor der Pause bestraft worden.

Auch im zweiten Durchgang gelang es der jungen BVB-Mannschaft, die Ordnung zu halten. In der Offensive wurden die nennenswerten Szenen aber immer seltener, Kiyan Soltanpour blieb als Spitze weitgehend wirkungslos. Nur einmal wurde Aachens Keeper Tim Krumpen durch Halstenbergs Distanzschuss geprüft (57.).

Ausgleich durch Thiele

Auch auf der Gegenseite hatte die Defensive um den starken Kapitän Florian Hübner alles im Griff. Bis in der 61. Minute dann doch der Ausgleich fiel – erneut nicht ganz unumstritten: Zlatan Alomerovic wurde knapp außerhalb des Fünf-Meter-Raums angegangen, der Schiedsrichter ließ aber weiterlaufen und Thiele konnte den Ball ins leere Tor schieben.

Nur kurzfristig wirkte der Ausgleich beflügelnd auf die Gastgeber, hatten Rösler und Co. zwei, drei gute Möglichkeiten. Besonders in der 76. Minute galt es, tief durchzuatmen, als sich die Borussen gleich drei Mal in die Aachener Schüsse werfen mussten. Dann aber gelang es ihnen tatsächlich, die Partie zu beruhigen. Offensiv änderte sich auch mit dem eingewechselten Marvin Ducksch nichts, aber das Remis wurde verdient über die Zeit gebracht.

Udo Stark

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