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SGP nimmt den Pokal ernst

04.06.2012 | 16:51 Uhr
SGP nimmt den Pokal ernst

Dinslaken. Oberlohberger Fußballer wollen „einmalige Chance“ gegen Union Mülheim trotz der bevorstehenden Relegation nutzen. Hiesfeld bei Rot-Weiß Mülheim Favorit.

Eine letzte Pflichtaufgabe ist noch offen. Die Meisterschaftssaison in der Niederrheinliga haben die Fußballer des TV Jahn Hiesfeld am Freitagabend bereits als Tabellenfünfter beendet, am 1. Juli beginnen sie die Vorbereitung für die neue Spielzeit als Oberligist. Dazwischen liegt Dienstag Abend das Pokalspiel in der fünften Runde auf Kreisebene: Um 19 Uhr geht’s beim Bezirksligisten Rot-Weiß Mülheim um den Einzug in den Niederrheinpokal.

Auf die leichte Schulter wollen die „Veilchen“ die Partie trotz des Zwei-Klassen-Unterschieds nicht nehmen, betont Trainer Christoph Schlebach, „für uns geht es darum, weiter zu kommen“. In der abgelaufenen Saison war der TV Jahn bekanntlich im Niederrheinpokal nur Zuschauer.

Auf den verletzten Alexander Schreier muss Schlebach verzichten, auch Mithat Aripek und Stephan Schneider klagen über Blessuren. Sven Najemnik fehlt berufsbedingt, im Tor steht Marcel Johns.

Wenn die SGP Oberlohberg Dienstag um 19 Uhr in der fünften und letzten Runde des Fußball-Kreispokals den SC Union Mülheim empfängt, trennen beide Teams noch zwei Ligen. Bald könnten sich die Vereine aber auf Augenhöhe begegnen, denn während Oberlohberg am Wochenende im Relegationsspiel gegen Saarn den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt machen kann, sind die Mülheimer in der Landesliga noch stark abstiegsbedroht. „Das ist sicher ein Gegner, gegen den man mit etwas Glück weiterkommen kann“, ist SGP-Co-Trainer Thorsten Kleine-Boes.

Kein Risiko

Dass die „Dörfler“ den Kick wegen der so wichtigen Saarn-Partie nicht ganz ernst nehmen könnten, weist Kleine-Boes aus mehreren Gründen weit von sich: „Es ist eine einmalige Chance, in den Niederrheinpokal einzuziehen.“ Dazu habe sich die Mannschaft am Wochenende ja schonen können, weil das Spiel gegen RWS Lohberg ausgefallen sei, und mit einem positiven Ergebnis könne auch noch einmal Selbstvertrauen gesammelt werden.

Dabei hoffen die Oberlohberger darauf, dass sich niemand verletzt, aber so etwas könne natürlich auch beim ansonsten angesetzten Training passieren: „Wir werden natürlich kein Risiko eingehen. Beim kleinsten Anzeichen einer Zerrung muss der Spieler sofort runter. Und wer sich wegen der Arbeit nicht richtig warm machen kann, der fängt auch nicht an“, sagt Kleine-Boes, der bis auf Younes Fagrach alle Mann an Bord hat.

NRZ

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