Umstrittene Torlinientechnik kommt bei der WM 2014
19.02.2013 | 13:55 Uhr 2013-02-19T13:55:06+0100
Zürich. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 bekommen die Schiedsrichter technische Unterstützung. Der Weltverband Fifa beschloss, die in Europa weiter umstrittene Torlinientechnologie einzusetzen. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte auf die Einführung der Torlinientechnik zur Saison 13/14 verzichtet.
Die Schiedsrichter bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 bekommen technische Unterstützung. Wie der Weltverband Fifa am Dienstag bekannt gab, wird bei dem Turnier in Brasilien die in Europa weiter umstrittene Torlinientechnologie GLT eingesetzt werden. "In jedem Stadion wird ein System installiert, das von den Spieloffiziellen vor den Partien jeweils getestet wird", schrieb die Fifa in einer Pressemitteilung.
Auch bei der WM-Generalprobe Confed Cup (15. bis 30. Juni) an gleicher Stelle werde das System zum Einsatz kommen. Vorausgegangen war die "erfolgreichen Anwendung bei der Klub-Weltmeisterschaft" im Dezember. Angesichts der verschiedenen Technologien hat die FIFA eine Ausschreibung mit den technischen Anforderungen lanciert.
Fifa testete bei Klub-WM die Systeme "GoalRef" und "Hawk-Eye"
Bei der Klub-WM testete die Fifa die Systeme "GoalRef" (System zur Überprüfung strittiger Szenen mit einem Chip im Ball) und "Hawk-Eye" (aus dem Tennis bekanntes Kamera-System). "Interessierte GLT-Unternehmen können voraussichtlich Mitte März an Inspektionsbesuchen in den Stadien des Konföderationen-Pokals teilnehmen, ehe Anfang April der definitive Entscheid bestätigt wird", schrieb die Fifa.
Die Torlinien-Technik wird in der Bundesliga und 2. Liga vorerst nicht eingeführt. Das teilte die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Mittwoch mit. Die DFL will erst die Tests bei der Klub-WM im Dezember und beim Confed-Cup 2013 in Brasilien abwarten und bewerten.
In den europäischen Wettbewerben scheint die baldige Einführung des Hilfsmittels ausgeschlossen. "Ich war immer gegen den Einsatz von Technik im Fußball. Deshalb wird es in den europäischen Wettbewerben keine Torlinien-Technologie geben", hatte Uefa-Präsident Michel Platini gesagt: "Auch aus finanziellen Gründen: Wenn ich die Technik in der Champions League und Europa League einführe, kostet mich das jetzt 32 Millionen Euro für 78 Stadien. In fünf Jahren kostet es dann 54 Millionen."
Auch die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte sich bereits gegen die Pläne von Fifa-Präsident Joseph S. Blatter gestellt und eine Einführung der Torlinientechnik zur Saison 2013/14 ausgeschlossen. (sid)

17:38
So, so, „32 Millionen Euro für 78 Stadien. In fünf Jahren kostet es dann 54 Millionen." O-Ton Platini. Was „verdienen“ die Ligaspieler europaweit doch noch gleich und wie hoch sind die Einnahmen durch Übertragungsrechte? Deshalb eine schwache Ausrede, Hr. Platini.
Als Sparfuchs taugt Platini nichts. Schrecklich der Kerl...
17:00
Gerade weil so viel Geld im Spiel ist, ist diese Technik ein "Muss". Man denke an den Verlust eines Vereines (oder Landes), der (das) ggf. durch eine Fehlentscheidung vorzeitig ausscheiden sollte.
15:52
Die UEFA besteht wohl nur aus Platini, der gegen diese Technik ist und der alles aus eigener Tasche bezahlt. Ein europäischer Fußballsonnengott quasi.
Wird mal Zeit, dass der kleine größenwahnsinnige Franzose in die Bedeutungslosigkeit entschwindet.
wenn du einmal so weit gekommen bist und deine korrupten freunde um dich geschart hast, fällst du nur vom thron wenn du stirbst. und selbst dann hast du für deine symphatisanten vorgesorgt. und bei König blatter ist es genauso
15:32
um endlich diese teuflische Benzinkutsche loszuwerden.
Genau! Und seinen Sommerurlaub bucht er auf der Unterseite der Erdscheibe...
15:08
Ich freue mich schon darauf, wenn die Technick das erste mal "gehacked" wird.
ups, wo kommt das "c" denn her ?- Das war ich nicht *flöt* ,muß natürlich Technik heißen.
Ich sag es immer wieder: Man müßte seine Beiträge editieren können...
Wenn sogar die gute, alte FIFA etwas mehr Technik zulässt kann sich derwesten.de doch auch nicht auf ewig sträuben, oder?
;-)
14:59
Wurde auch mal Zeit! Die Entscheidungsträger der Fußballverbände sind dermaßen technophob.
Hoffentlich kommt irgendwann mal eine Art Videobeweis um Elfmeter-Entscheidungen oder Rote Karten-Vergabe zu vereinfachen.
Jeder Trainer dürfte bis zu 3 Videobeweise fordern, wenn er falsch liegt erlischt dieses Privileg.
vor allen dingen braucht man den videobeweis bei den Schwalben von ribery und robben, sowie den bewussten Fehlentscheidungen einiger bayerischer schiedsrichter wie stark und brych, soswie den berliner korruptionsexperten gräfe.
Ja, auch für sowas wäre die Technik nicht verkehrt...