Uli Hoeneß' Attacke auf den BVB - Der Mann kann nicht gönnen
13.09.2012 | 17:39 Uhr 2012-09-13T17:39:00+0200
Essen. Man muss auch gönnen können? Dann kennen Sie nicht Uli Hoeneß! Der Mann kann einfach nicht aus seiner Haut und lässt keine Gelegenheit aus, Rivalen klein zu reden. Ein Armutszeugnis für jemanden, der in seinem Leben außerhalb des Fußballs viel Gutes tut. Ein Kommentar.
Weil Eigenlob bekanntlich stinkt, sollte man sich tunlichst nicht in der Nähe von Uli Hoeneß aufhalten. Das ist nichts Neues. Und doch erstaunt es immer wieder, in welcher Regelmäßigkeit der Präsident des FC Bayern seine Geisteshaltung demonstriert.
Nur noch mal zur Verdeutlichung: Der Klub, der im Wortsinne als Hoeneß-Klub bezeichnet werden darf, ist unstrittig eine internationale Größe und steht, gemessen an seinen Erfolgen, in der Bundesliga-Geschichte turmhoch über der Konkurrenz. Wie beschaffen muss also jemand sein, der es angesichts einer solchen Bilanz einfach nicht ertragen kann, wenn auch andere mal am Erfolg schnuppern?
Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat den Konkurrenten Borussia Dortmund bei einer Podiumsdiskussion kräftig abgewatscht: „Dortmund ist eine relativ regionale Sache. Bayern ist ein Global Player.“ Die Tradition aus 30 Jahren mit wahnsinnigen Erfolgen werde der Revierklub niemals aufholen.
„Nie, nie, nie“ werde Borussia Dortmund, hat Hoeneß gerade wieder getönt, „die Bayern-Tradition aus 30 Jahren wahnsinniger Erfolge“ aufholen. Als ob irgend wer dies prognostiziert hätte. Schon gar nicht der BVB, der auch nach zwei Titeln in Serie den Ball erfreulich flach hält.
Bayrische Staatsmedaille für soziale Verdienste
Noch unter dem Eindruck des verlorenen Champions League-Finales „dahoam“ hatte – ausgerechnet! – Hoeneß unlängst Demut angemahnt und die Mentalität gegeißelt, nach der zweite Plätze nichts zählen würden. Leere Worte! Der Mann kann einfach nicht aus seiner Haut. Dafür gebührt ihm mehr Mitgefühl denn Kritik.
Nebenbei: Unmittelbar vor seinen jüngsten verbalen Spitzen gegen den BVB („Dortmund ist eine relativ regionale Sache“) ist Uli Hoeneß mit der bayrischen Staatsmedaille für soziale Verdienste ausgezeichnet worden. Der Mann tut fraglos viel Gutes. Nur: Wie verträgt sich das mit seinem Verhalten gegenüber sportlichen Rivalen? Sozial ist dies jedenfalls nicht.

13:24
Weniger weinen, lieber schreiben üben, Herr schuessler.
11:16
dies soweit dazu:
http://www.youtube.com/watch?v=3QqRuNH7EPM&feature=plcp
Gruß
Der Balljunge
20:00
Dieser Mann ist ein eingebildeter Großkotz und eben ein Bauer, genau so wie der Rest dieses Vereins.
16:51
#22In China kennen sie Dortmund ganz genau da sie von da eine ganze Fabrik abtransportiert haben
16:46
Was wird wohl mit Bayern München passieren wenn Uli Höneß mal nicht mehr für den Verein da ist ?
15:49
von Master.of.Desaster | #48-1
Da hat er eine ganze Menge mit zu tun. Ohne die von mir angeführten "Zuwendungen" würde es den Verein in der jetzigen Form nicht geben. Das kann man aber nur verstehen, wenn man das auch will, d.h. ohne Vereinsbrille.
Danke, - dass Du mich jetzt endlich mal aufgeklärt hast.
Ich lerne ja gerne täglich dazu.
15:11
DerMuensteraner | #49-1
kollege ,die menschen oder user können ja nicht alle so schlau oder ein oberlehrer sein wie der DerMuensteraner,
wo kämen wir dahin.
wir kommen ja nicht vom land.
14:23
Vieleicht kann man Dortmund als "regionales Problem" bezeichnen weil sie vor einem Länderspiel lieber dumme Vereinslieder grölen, als die Deutsche Nationalhymne mit zu singen. Das war richtig zum fremdschämen.
Och Gottchen...was gröhlen (grölen??) denn die Schalker so,
wenn der Gegner einläuft?
14:10
leute ,vielleicht mein würstchen uli das anders.
kann es sein das er mit dem ausdruck „regionales problem „ die vielfalt der erst und zweit liga vereine hier im umkreis von 50-60 km meint, will er damit vielleicht ausdrücken das die bayern heute auch noch nicht soweit wären ,wenn sie hier im revier ihre heimat hätten.
durch die ganzen hilfen so wie spezi17 | #48 sie hier beschrieben hat, konnten sie doch schön aufbauen.
wer hängt den heute nicht alles da drin audi-telekom-addidas und noch so ein paar geheime??
ach ja, er hat auch mit gazprom gesprochen , da kommen auch ein paar milliönchen her, da geld ja nicht stinkt.
Wer wüsste das besser als ein Schalker ...
13:44
Herr Hoeneß sollte bedenken, dass auch wir "Preußen" zum Erfolg der Bayern beigetragen haben. Wir haben seinerzeit mit jedem Lottoschein den sogenannten "Olympiagroschen" für das Olympiastadion gezahlt. Vielleicht würde der Verein heute noch im Stadion an der Grünwalder Straße in irgendeiner Liga spielen, wenn das nicht der Fall gewesen wäre. Auch die Glücksspirale wurde damals zum Bau der Olympiastätten eingeführt. Herr Hoeneß, so ganz ohne fremde Hilfe ist der Verein nicht so reich geworden. Also, schön den Ball flach halten.
Nun läuft es aber völlig aus dem Ruder !!!!!!!!!!
Was bitte hat Herr Hoeneß mit dem Bau des Olympiastadions und den Sportstätten zu tun?
Danke, - keine weiteren Fragen.