Das aktuelle Wetter NRW 13°C
Fußball-Bundesliga

Kuranyi zeigt Reue

17.04.2010 | 18:22 Uhr
Kuranyi zeigt Reue

Gelsenkirchen. Kevin Kuranyi ist von der öffentlichen Diskussion über seine Rückkehr in die Nationalmannschaft beeindruckt, zeigt sich einsichtig und will sich mit Bundestrainer Löw versöhnen

Kevin Kuranyi kommt Joachim Löw entgegen und reicht dem Bundestrainer die Hand zur Versöhnung. „Ich habe damals einen Fehler gemacht, aber daraus habe ich gelernt. Man wird erwachsen und entwickelt sich weiter“, sagte der Torjäger des Bundesligisten Schalke 04 in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel.

Löw hatte Kuranyi im Oktober 2008 aus der Nationalmannschaft verbannt. Der 28-Jährige war während des WM-Qualifikationsspiels gegen Russland (2:1) frustriert aus dem Stadion geflüchtet, weil er nicht berücksichtigt worden war. Wie schlimm der Fehler gewesen sei, müssten andere beurteilen, sagt der Angreifer heute dazu.

„Fehler macht jeder“

„Ob es als Aktion gegen den Trainer zu sehen ist, gegen die Mannschaft oder den gesamten DFB. Ich weiß nur: Fehler macht jeder Mensch“, sagt Kuranyi heute ein wenig kleinlaut über seine Flucht.

Kuranyis Schmusekurs ist verständlich, schließlich will der Torjäger von Löw ins Aufgebot für die WM in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli) berufen werden. Es mache ihn stolz, dass sich ein großer Teil der deutschen Fußballprominenz zuletzt für seine Rückkehr in die Nationalmannschaft ausgesprochen habe, er habe „viele Leute überzeugen“ können, „darunter auch einige, die viel Ahnung von Fußball haben“.

„Ich bin ein Teamplayer“

Wenn Bundestrainer Joachim Löw vor einer möglichen Begnadigung in einem Gespräch seine Teamfähigkeit prüfen wolle, sei das kein Problem. Kuranyi: „Alle, die mich kennen, wissen, dass ich ein Teamplayer bin. Und alle, die mich auch als Menschen kennen, wissen, dass ich ein guter Junge bin.“ Er habe immer gehofft, eine zweite Chance zu bekommen: „Und ich habe gewusst, dass ich sehr hart dafür arbeiten muss. Dass wir mit Schalke 04 diese Saison recht erfolgreich spielen, hilft natürlich.“ (sid)

DerWesten



Kommentare
18.04.2010
20:41
Kuranyi zeigt Reue
von heidimaus | #8

#4 dieterborussia
Da können wir ja froh sein, daß wir Frieden haben. Deserteure wurden im Krieg standrechtlich erschossen.

18.04.2010
15:26
Kuranyi zeigt Reue
von safcon | #7

Derjenige der ohne Fehler ist werfe den ersten Stein. Hier scheint es ja von Moralaposteln zu wimmeln. Wer hier die geistigen Vollpfosten und Tiefflieger sind mag jeder beim lesen der sachkundigen Kommentare selbst beurteilen.

18.04.2010
09:36
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #6

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

18.04.2010
08:49
Kuranyi zeigt Reue
von antontoro | #5

KK hat auch gestern wieder in beeindruckernder weise bestätigt, daß er vor dem leeren Tor immerhin den rechten Außenpfosten zu treffen in der Lage ist. wer sich im fussball auskennt, kommt nicht umhin, sein zweikampfverhalten als grob unsportlich zu bezeichnen, so auch gestern vor dem 2:1 , nicht geahndet vom referee-gespann.
es braucht keine konsequenz in der sache stadionflucht, der vollpfosten kk ist einfach zu schlecht; also gerne begnadigen, dann aber mit hinweis auf o.g. fakten trotzdem zu hause lassen,

18.04.2010
08:41
Kuranyi zeigt Reue
von dieterborussia | #4

Nein Herr Kuranyi, so einfach geht das nicht.

Wäre ihre Flucht damals eine Affekthandlung gewesen, könnte man darüber reden.
Sie haben aber ihr Flucht bereits mittags gegenüber Löw angekündigt !
Dieser hat sie bekniet das nicht zu tun.
Sich dann dennoch Hals über Kopf zu entfernen, ohne sich abzumelden, das würde in jeder Kreisklassenmannschaft mit dem sofortigem Ausschluss geahndet !
Jetzt stellt der Kevin fest das er Erwachsen geworden ist.
Ahso, damals war er noch ein Kind.
Lachhaft.

Ich mag den Jogi Löw auch nicht.
Ich hoffe aber das er bei seiner Linie gegenüber dem Deserteur bleibt.

18.04.2010
01:56
Kuranyi zeigt Reue
von Hummi04 | #3

Meine Güte, Kuranyi hat sich einen Tag nach dem Vorfall entschuldigt und macht seit dem jeden Tag einen auf Demut. Nie hat er was gefordert oder ist laut in der Presse geworden. Dein Kommentar nach dem - beziehe auf dich, halt dich dran und die Welt ist ein Stück besser. viereckstein

18.04.2010
01:55
Kuranyi zeigt Reue
von Hummi04 | #2

Meine Güte, Kuranyi hat sich einen Tag nach dem Vorfall entschuldigt und macht seit dem jeden Tag einen auf Demut. Nie hat er was gefordert oder ist laut in der Presse geworden. Dein Kommentar nach dem - beziehe auf dich, halt dich dran und die Welt ist ein Stück besser. viereckstein

17.04.2010
22:16
Kuranyi zeigt Reue
von viereckstein | #1

heute zeigt er Reue, morgen ist er wieder unbelehrbar - was will mandenn mit so einem geistigen Tiefflieger - verschont uns. !!!

Aus dem Ressort
Di Matteo feiert Champions-League-Premiere auf Schalke
Vorschau
Der neue Trainer weiß, wie man die Champions League gewinnt. Mit den Königsblauen sind die Ziele in der Königsklasse natürlich bescheidener. Aber gegen Sporting Lissabon soll an diesem Dienstag unbedingt der erste Sieg her, damit das Team noch mehr Selbstvertrauen und Stabilität bekommt.
Nani ist der Chef von Schalke-Gegner Sporting Lissabon
Schalke-Gegner Sporting
Der 27-jährige Nani kehrte im Sommer auf Leihbasis vom englischen Spitzenklub Manchester United zu seinem Jugendverein Sporting Lissabon zurück. Schalke-Trainer Roberto Di Matteo hat vor dem Champions-League-Spiel am Dienstag aber noch andere Sporting-Spieler im Blick.
So will Schalke-Trainer Di Matteo Sporting Lissabon knacken
Matchplan
Im Champions-League-Heimspiel gegen Sporting Lissabon ist der FC Schalke 04 Favorit. Trainer Roberto Di Matteo will seine Mannschaft etwas offensiver einstellen als beim 2:0 gegen Hertha BSC am Samstag. "Wer zu Hause spielt, muss die Initiative ergreifen", sagte Di Matteo am Montag.
Schalke verhandelt mit Uchida - immer noch kein Ergebnis
Schalke-Splitter
In der Länderspielpause sprach Schalke-Manager Horst Heldt mit den Beratern von Atsuto Uchida über eine Vertragsverlängerung. Die Gespräche endeten ergebnislos. In unseren Schalke-Splittern geht es außerdem um Klaas-Jan Huntelaar, das Trainingslager und den Arena-Rasen.
Di Matteo sieht Boateng nicht dauerhaft auf der Schalke-Zehn
Boateng
Bei seinem ersten Spiel gegen Hertha BSC setzte Schalkes neuer Trainer Roberto Di Matteo auf Erfahrung - deswegen spielte Kevin-Prince Boateng auf der Zehn und Max Meyer musste auf die Bank. Boateng machte ein gutes Spiel, aber Di Matteo sagt, dass es bei dieser Position für ihn nicht bleiben muss.
Umfrage
Wer ist der perfekte

Wer ist der perfekte "Zehner" für den FC Schalke 04?