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Holtby soll bei Tottenham 4,3 Millionen pro Jahr verdienen

04.01.2013 | 19:48 Uhr
Holtby soll bei Tottenham 4,3 Millionen pro Jahr verdienen
Schalkes Mittelfeldmann Lewis Holtby spielt in der kommenden Saison für die Tottenham Hotspurs.Foto: Alex Grimm/Getty

Doha.  Lewis Holtby wird am Samstag offiziell verkünden, was sich schon vor Jahreswechsel abzeichnete: seinen Wechsel von Schalke zu Tottenham Hotspur zum Saisonende. Ein Wechsel in der Winterpause ist demnach vom Tisch - und S04 geht leer aus.

Für diesen Samstag hat sich Lewis Holtby im Schalker Trainingslager in Doha zum Gespräch angekündigt. Was er zu sagen hat, vermeldeten die Tottenham Hotspur bereits am Freitag: Der Klub aus der englischen Premier League hat sich mit dem Schalker Mittelfeldspieler über einen Wechsel zur neuen Saison geeinigt. Tottenham galt, wie von dieser Zeitung bereits am 27. Dezember berichtet, von vornherein als Favorit. Nun machte Holtbys Berater Marcus Noack den Deal klar – und traf sofort danach am Freitag im Schalker Trainingslager ein. Holtby (23) soll bei den Spurs angeblich rund 4,3 Millionen Euro pro Jahr verdienen.

Schalke geht dagegen leer aus, denn ein Wechsel bereits zur Winterpause gegen eine Ablösesumme in Millionenhöhe scheint vom Tisch. „Das Einzige, was wir von Lewis noch verlangen können, ist, dass er sich bis zum Sommer für uns reinhängt, und das wird er tun“, sagt Kapitän Benedikt Höwedes. Er selbst will mit gutem Beispiel vorangehen und sich im Trainingslager allein darauf konzentrieren, dass Schalke sportlich wieder in die Spur kommt. Deswegen lässt er auch in Doha seine Vertragsgespräche mit Schalke ruhen. Gut möglich zudem, dass das Interesse des FC Bayern an Höwedes nach der Verpflichtung von Jan Kirchhoff nicht mehr so akut ist.

Farfan und Edu fehlen - Rafinha ging es mal ähnlich

Verzichten muss Schalke in den ersten Trainingstagen in Doha auf Jefferson Farfan und Edu: Die beiden Südamerikaner durften wegen Visa-Problemen zunächst nicht nach Katar einreisen – Farfan trifft aber diesmal keine Schuld. Grund sollen die komplizierten Einreise-Bestimmungen ins Land des WM-Gastgebers von 2022 sein. Im Vorjahr war es Bayern Münchens Brasilianer Rafinha ähnlich ergangen; diesmal hatten die Münchner Spieler, die sich ebenfalls in Doha auf die Rückrunde vorbereiten, aber keine Probleme.

Farfan und Edu sollen nun am Sonntag ankommen – nach dem für 16 Uhr Ortszeit (18 Uhr MEZ) angesetzten Testspiel gegen Al Sadd. Dann kommt es zum  Wiedersehen mit Raúl, der Schalke sogar schon bei der Einreise am Flughafen mit offenen Armen empfing.

Manfred Hendriock

Kommentare
08.01.2013
09:53
Holtby
von hollyman | #13

ist nun mal halber Tommy. Auch kam er ja selber von der Konkurrenz zu den Schlümpfen.
Aber auf einmal ist er ein Söldner weil er Schalke nicht so...
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2013-01-04 19:48
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