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Olivier de Cock verletzt

10.05.2009 | 17:18 Uhr
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Olivier de Cock, der belgische Abwehrspieler bei RWO, bleibt vom Pech verfolgt. Er verletzte sich erneut. Diesmal zog er sich im Training einen Anbruch des Mittelfußknochens zu. Die Saison ist gelaufen.

Samstag war noch Katzenjammer angesagt, gestern war die Stimmung beim Training der Rot-Weißen schon wieder deutlich besser. Das 0:1 gegen Wehen ist durchgekaut, jetzt richtet sich der Blick aufs Spiel gegen den MSV. Das wird von der Ausgangslage her leichter als gegen Wehen am Freitag, wo RWO beim 0:1 gegen Wehen die Chance verpasste, vorzeitig die Klasse zu sichern.

Zu Thomas Schlieter, der sich seine Fehler sehr zu Herzen nimmt, meint Trainer Jürgen Luginger: „Der Tommy macht sich immer viele Gedanken über sein Spiel. Aber er soll sich keinen Kopf machen. Den kriegen wir bis morgen schon wieder hin.” Schlieter hatte durch einen Stellungsfehler Ronny König den Schuss zum 1:0 ermöglicht.

Definitiv nicht bis Dienstag hinbekommen wird RWO den Belgier Olivier de Cock. Denn der zog sich beim Abschlusstraining am Freitag einen Anbruch des Mittelfußknochens zu. „Sah eigentlich zunächst gar nicht so schlimm aus, wie meist bei schweren Verletzungen”, meinte Luginger. De Cock hatte versucht einen Ball wegzuspitzeln und blieb im Rasen hängen. Damit ist für ihn die Saison gelaufen und aller Voraussicht nach auch sein Engagement bei RWO beendet. „Das ist ein Seuchenjahr für mich”, sagte der sichlich geknickte Abwehrmann Freitag im Stadion, wo er das Spiel verfolgte. Angefangen von dem Hickhack um die Spielberechtigung bis zu all den Verletzungen, die letztlich nur Kurzeinsätze zuließen. „Ich würde gern noch einmal zeigen, was ich wirklich kann”, gibt er ein Signal pro RWO. Die dortigen Verantwortlichen halten sich zunächst einmal bedeckt. „Man muss erst mal schauen, wie die Reha verläuft”, sagt Luginger.

Ebenfalls nicht mit von der Partie ist beim MSV morgen Kim Falkenberg. Der fing sich gegen Wehen seine fünfte gelbe Karte ein. „Mit Marcel Landers und Benjamin Schüßler stehen zwei Kandidaten für diese Position bereit”, macht sich Luginger keine allzu großen Sorgen um die rechte Außenbahn. P.V.

NRZ

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