Ernst Middendorf sieht viel Spielraum für Verbesserungen
10.04.2009 | 19:21 Uhr 2009-04-10T19:21:00+0200Essen. Vor dem Fußball-Regionalligaspiel von Rot-Weiss Essen bei Wormatia Worms (Samstag, 14 Uhr) erklärte der neue Trainer Ernst Middendorp: "Der Wormatia dürfen wir nicht so generös zahlreiche Möglichkeiten gestatten." Er sieht viel Spielraum für Verbesserungen.
„Es gibt mit Sicherheit noch viel Spielraum für Verbesserungen. Mit den drei Punkten haben wir eine Selbstverständlichkeit erledigt, nicht mehr und nicht weniger. Unsere Tore waren ganz nett herausgespielt. Aber wir haben dem Gegner auch generös zahlreiche Möglichkeiten gestattet. Deshalb habe ich auch Verständnis dafür, dass die Fans zwischenzeitlich sehr unzufrieden waren. Es gibt auf jeden Fall noch viel zu tun.” Mit seiner kurzen Analyse traf Ernst Middendorp, der neue Trainer des Fußball-Regionalligisten Rot-Weiss Essen, den Nagel auf dem Kopf.
Beim 5:3 (1:2)-Sieg über Abstiegskandidat BV Cloppenburg gab's trotz der fünf Essener Treffer durch Neumayr (39. und 67.), Wunderlich (72.), Mölders (81.) und Mainka (85.) mehr Schatten als Licht im rot-weißen Spiel.
Es lief wieder nichts zusammen
Vor 5777 Zuschauern im Georg-Melches-Stadion lief nach einer kurzen, verheißungsvollen Anfangsphase urplötzlich bei den Essenern wieder nichts mehr zusammen. Dass die Lorenz-Brüder frühzeitig ausfielen, war für das ideenlose, mit vielen Fehlpässen behaftete Spiel keine Entschuldigung. Vor der Partie hatte Middendorp übrigens Michael Lorenz anstelle seines Bruder zum neuen Kapitän bestimmt: „Er verfügt über noch mehr Erfahrung. Außerdem haben wir schon in Uerdingen kurz zusammengearbeitet.”
Erst nach dem 2:2 lief plötzlich das Essener Angriffsspiel, das letztlich noch zum Erfolg führte. „Dieser Treffer fiel fast aus dem Nichts“, sagte Gäste-Trainer Jörg-Uwe Klütz, der seiner Mannschaft aber auch ein Lob für ihre engagierte Leistung zollte. „Wir stecken den Kopf nicht in den Sand. Noch sind wir im Abstiegskampf nicht weg vom Fenster.”
„Jetzt müssen wir daran arbeiten, in der Defensive möglichst wenig zuzulassen”, sagte Doppel-Torschütze Markus Neumayr vor der Partie am Ostersamstag (14 Uhr) bei Wormatia Worms. Bei einem Sieg winkt der Sprung auf Rang vier.
Nachdem Jozef Kotula gerade erst eine Rot-Sperre abgebrummt hat, muss er gegen Worms schon wieder zuschauen. Gegen Cloppenburg kassierte er seine fünfte Gelbe Karte. Nicht mit dabei sind auf Grund ihrer Verletzungen auch Stefan und Michael Lorenz. Die Knieverletzung von Stefan Lorenz stellte sich als nicht so schwerwiegend, wie zunächst befürchet, heraus. Er fehlt gegen Worms, kann aber danach wieder ins Training einsteigen.
- RWE gewinnt gegen Cloppenburg
- Fotostrecke: Middendorps Mimik
08:44
An die beiden Klugscheisser vor mir.
Es ist die NRZ und Nicht die WAZ!!!
Alles Klar??
00:42
@mikos: was willst du denn von Journalisten verlangen? Die haben doch schließlich eine hochqualifizierte Ausbildung absolviert. Wenn man dann das Ergebnis betrachtet, kann man aber nur noch mit dem Kopf schütteln. Nicht mal richtig (ab)schreiben können die. Zur Ehrenrettung von Tomas Schrör sei aber gesagt, dass der Middendorp unterm Bild und im Text richtig geschrieben ist. Somit eine Fehlerquote von nur 20%.
23:56
Den Namen in der Überschrift falsch zu schreiben ist ziemlich lächerlich, liebe WAZ!
21:59
Ja,die Abwehr muss gegen Worms besser stehen.Sehe es genauso,das noch viel Arbeit auf Herrn Middeldorp zukommt.Aber Rom ist auch nicht in 1 Tag erbaut worden.Gegen Worms rechne ich aber mit 3 Pkt.Schade das der Trainerwechsel nicht schon ehr war.In der Saison wäre mehr drin gewesen.