Zebras vor Gastspiel in München
16.10.2009 | 19:00 Uhr 2009-10-16T19:00:00+0200MSV-Trainer Peter Neururer will die Unruhe bei Gegner 1860 ausnutzen und kitzelt Reservist Caiuby, von dem er mehr erwartet.
Drei mal verloren, ein mal gewonnen. Und am Samstag? „Wenn die Niederlagen gegen den 1. FC Kaiserslautern, Arminia Bielefeld und Rot-Weiß Oberhausen die große Krise des MSV in diesem Jahr waren, dann bin ich sehr zufrieden”, sagt Duisburgs Trainer Peter Neururer vor dem Auswärtsspiel beim TSV 1860 München, das zur nach wie vor gewöhnungsbedürftigen Zeit um 13 Uhr angepfiffen wird.
Neururer stufte die Durststrecke seiner Mannschaft als „tabellarische Krise” ein. Der Coach: „Durch das 3:1 über Union Berlin wurde der erste Schritt gemacht. Mit einem guten Spiel in München könnten wir die Krise für beendet erklären.” Die zuletzt zahmen Münchner Löwen stehen gegen die Zebras mit dem Rücken zur Wand.
Traditionell wird in der bayerischen Metropole schnell medial durchgeladen. Das ist Neururer durchaus bewusst. „1860 steht mehr unter Druck als wir. In München gibt es eine ganz andere Medienlandschaft, aber die gleiche Erwartungshaltung wie bei uns. Ich habe die Hoffnung, dass dort Unruhe herrscht und wir sie zu unserem Vorteil ausnutzen können.”
Das wäre zwar gut für den MSV, der durch einen Dreier wieder näher an die begehrten Aufstiegsplätze heranrücken könnte, aber Gift für 1860-Coach Ewald Lienen. „Es kann eigentlich nicht sein, dass Ewald in München schon nach dem achten Spieltag in Frage gestellt wird”, stärkt Neururer seinem Trainerkollegen den Rücken. Vor ein paar Jahren trat der 54-Jährige sogar aus dem Bund Deutscher Fußball-Lehrer aus, nachdem Lienen bei Borussia Mönchengladbach seinen Hut nehmen musste und Holger Fach dessen Job übernahm.
Ganz gleich, wie gereizt die Stimmung im Löwenumfeld auch ist, Neururer rechnet mit einer hohen Hürde. „Es ist sehr schwer, in München zu gewinnen. Wenn der TSV 1860 zu seiner Normalform findet und wir nach einem tollen Spiel unentschieden spielen sollten, dann wäre es ein Punktgewinn”, sagt der Zebra-Trainer. Was aber nicht heißen soll, dass er mit der Minimalausbeute im Vorfeld zufrieden wäre. Neururer: „Wir versuchen, in München offensiv aufzutreten und zu gewinnen. Es gibt keine Gründe, unsere Zielsetzung zu ändern, aber dafür welche, um sie zu unterstreichen.”
Der Fußballlehrer vertraut nach den Trainingseindrücken der letzten Tage der gleichen Startelf, die gegen Union Berlin die Wende herbeiführte. Also mit Ivica Grlic, Kristoffer Andersen und Nicky Adler, aber ohne Caiuby. „Von ihm erwarte ich noch mehr. Er zeigt nur die Hälfte von dem, was er kann. Vielleicht kommt Caiuby heute von der Bank aus rein. Ich werde mir das dann genau ansehen. Danach wird es möglicherweise ein Gespräch mit ihm geben”, kündigt Neururer an.

14:54
München - MSV 3:1
Ich sag nur eins !!!
Dumm , dümmer ...... MSV !!!
Ich glaube ,ich verbrenne meine Dauerkarte !!!
Wie wollen Die denn aufsteigen !!!