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MSV-Spieler Flamur Kastrati klagt über Mandelentzündung

10.07.2012 | 18:14 Uhr
MSV-Spieler Flamur Kastrati klagt über Mandelentzündung
MSV-Spieler Flamur Kastrati muss aufgrund einer Mandelentzündung eine Trainigspause einlegen.Foto: Stephan Eickershoff

Bad Wörishofen.  Flamur Kastrati muss aufgrund einer Mandelentzündung das Trainingslager des MSV Duisburg vorzeitig verlassen. Im Bad Wörishofen bereiten sich die "Zebras" auf die anstehende Zweitliga-Saison vor. Beim Training treffen die Duisburger auch die Fußballer des russischen Spitzenklubs Rubin Kasan.

Der MSV Duisburg weilt seit dem 8. Juli in Bad Wörishofen. Dort bereitet sich das Team auf die anstehende Zweitliga-Saison vor. Einige Impressionen aus dem Trainingslager:

Flamur Kastrati stand am Dienstag mit einer großen Packung Antibiotika an der Rezeption des Mannschaftshotels und checkte vorzeitig aus. Beim Stürmer wurde eine Mandelentzündung festgestellt. Training ist in den nächsten Tagen vorerst nicht möglich. Kastrati: „Das ist natürlich ärgerlich, aber ich verpasse nur einen kurzen Zeitraum. Danach steige ich wieder voll ein.“

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Der russische Erstligist Rubin Kasan, bei dem sich die Ex-Bundesligastars Nelson Valdez (Dortmund) und Obafemi Martins (Wolfsburg) nicht nur der schönen Gegend wegen tummeln, trainierte auf dem gleichen Übungsgelände wie der MSV. Zebra-Konditionstrainer Karim Rashwan staunte angesichts des Großaufgebots von 27 Spielern, 15 (!) Trainern und Helfern nicht schlecht: „Die haben ja mehr Betreuer als andere Teams Spieler.“ Kasan schlug am Montag  in einem Test den FC Augsburg 3:1.

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Trainer Oliver Reck nahm am Nachmittag einen PR-Termin im benachbarten Mindelheim wahr, wo er die Werbetrommel für den MSV-Test am Donnerstag (18.30 Uhr) gegen 1860 München rührte.

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Aus den Zimmern der MSV-Profis ertönt in den Abendstunden der eine oder andere Schrei. Offensivmann Daniel Brosinski klärt den Lautstärkepegel auf: „Wir spielen auf der Playstation Fifa 12. Da geht es schon mal etwas zur Sache.“ „Brosi“ zockt mit Manchester City, Keeper Felix Wiedwald vorwiegend mit dem AC Mailand. „Felix liegt bei den Duellen mit Maurice Exslager, Kevin Wolze, Sören Brandy und mir vorne. Aber nicht, weil er so gut ist, sondern weil er Glück hat. Felix schlägt nur lange Bälle.“

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Assistenztrainer Karim Rashwan feierte in Bad Wörishofen seinen 29. Geburtstag. Die Truppe griff ins Liederrepertoire. Rashwan: „Verbesserungswürdig.“ Als Präsent gab es für den Fitnesscoach eine unter lautem Raunen von der Kellnerin überbrachte Schokotorte.

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Teammanager Tobi Willi , der seine Karriere wegen Schäden an beiden Knien beenden musste, absolvierte eine Laufeinheit mit den Profis. Bei anschließenden Übungen an einem Seilgurt, den ursprünglich ein amerikanischer Soldat im Kriegseinsatz aus Fallschirmresten entwickelte, hielt Willi gut mit. Die Quittung folgte später: „Ich habe überall Muskelkater.“

Thomas Tartemann



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