Was Effenberg jetzt noch bleibt
26.05.2011 | 21:30 Uhr 2011-05-26T21:30:00+0200
Mönchengladbach. Stefan Effenberg strebt mit seiner Initiative auch nach dem geschafften Klassenerhalt die Macht bei Borussia Mönchengladbach an. Das ist bedauerlich. Eigentlich müsste Effenberg sein Umsturzvorhaben abblasen.
Der Klassenerhalt ist geschafft, und wer den aufreibenden Abstiegskampf nicht klaglos hinnehmen will, kann immer noch schimpfen und behaupten, wenn Gladbach den Trainer Michael Frontzeck schon in der Winterpause entlassen hätte, wäre der Klassenerhalt früher geglückt.
Kann sein. Es ist eine rein hypothetische Frage. Andererseits: Will man wirklich eine Vereinsführung, die für ihre häufigen Trainerwechsel nicht grundlos angegangen worden ist, ernsthaft dafür kritisieren, dass sie bis über die Schmerzgrenze hinaus versucht hat, endlich mal Kontinuität in den Verein zu bringen?
Vielleicht gelingt diese Klubpolitik ja jetzt mit Lucien Favre, dem Architekten des Erfolges, der einen unglaublichen Einstand hingelegt hat. Dass Borussia Mönchengladbach auch in der kommenden Saison noch in der Bundesliga mitspielen darf, lässt sich ohne Übertreibung als sensationell bezeichnen.
Keine Frage, der neue Trainer hat der Borussia viele Sympathien eingebracht. Selten ist ein Teamgedanke so konsequent gelebt und umgesetzt worden wie in den vergangenen Wochen in Gladbach. Wenn es trotzdem noch rund um den Borussia-Park etwas gibt, das für Minuspunkte sorgt, dann ist es Stefan Effenberg mitsamt seiner Initiative, die nach wie vor die Macht anstrebt.
Das ist bedauerlich, denn wenn dem Mann wirklich etwas an der Borussia liegen würde, müsste er jetzt den handelnden Personen gute Arbeit bescheinigen und sein Umsturzvorhaben abblasen. Leider ist ein Rückzug des Tigers kaum zu erwarten. Um diesen Schritt zu tun, müsste man frei sein von persönlichen Motiven und ein bisschen von der Raute im Herzen haben.

19:11
Mit der Aussage, er plane eine Kooperation mit dem FC Bayern, hat Herr Effenberg sehr deutlich gemacht, das er in Wahrheit völlig überfordert ist.
Es kann doch nicht sein, dass die Borussia ihre Eigenständigkeit aufgibt und Angestellte des FCB die Mannschaft aufstellen, nur weil ein eitler Selbstdarsteller; bar jeder Betriebswirtschaftlichen Kompetenz, seinen Geltungsdrang ausleben will !!
Ebenso unbegreiflich ist die Tatsache, dass sich ein Horst Köppel auf solche Art und Weise von diesem Dummschwätzer benutzen und vor einen Karren spannen lässt, ohne sich selbst zu hinterfragen, ob er selbigen überhaupt ziehen kann.
Laut seiner Aussage, sieht sich Herr Effenberg als “ Türöffner “ !! Dem kann man doch helfen, denn in irgendeinem Seniorenstift hat man bestimmt Verwendung für ihn !!
18:36
@10: so klingen schlechte Verlierer!
ih freue mich für Gladbach, die in einer schwierigen Sitaution das fast Unmögliche noch geschafft haben, mit einem tollen Trainer. Bochum hat sicher bessere fans als diesen Olli.
Sagt ein BVB-Fan.
18:27
Effenberg ist einfach nur doof. Aber Euch Gladbachern wünsche ich diesen Fußballexperten! Er macht sicher alles richtig und wird Euch in nur einem Jahr an die Spitze der 1. Liga katapultieren. Denn mehr Fußballsachverstand, und dies in geballter Form hat keiner in unserem schönen Lande. Das ganze wird dann noch gekrönt mit seiner genialen, vielseitig begabten Frau, die sicher jedem Spieler einen gut gemeinten Klapps auf den Po geben wird, wenns raus aufs Spielfeld geht!
Schade, dass wir in der nächsten Saison nicht gegen Euch spielen, denn in der übernächsten sind wir wieder in der 1. und Ihr auf dem Weg in die 3.
18:16
Effenberg ist ein peinlicher Selbstinszenierer. Er ist intellektuell nicht so limitiert wie Mathäus in seinem Vokabular, obwohl er auch Wortfindungsstörungen verriet, als er bei seiner Pressekonferenz das Wort PHYSIOTHERAPIE nicht aussprechen konnte.
Er ist ein Blender, ein typischer Selbstvermarkter seiner sportlichen Erfolge: leider fehlt ihm die emotionale Intelligenz, die nötig wäre, um auf anderem Parkett (ausserhalb des grünen Rasens) zu glänzen.
Dass dann noch der liebe alte Herr Köppel vor seinen Karren gespannt wurde, tut mir für Köppel leid.
bye bye, Effe: schon als Sky-Experte bist du schwer zu ertragen.
16:43
Es ist schon eine ziemliche Heuchelei.
Vor ein paar Wochen erschien hier auf derwesten ein Artikel, indem der Gladbacher Führung absolute Unfähigkeit attestiert wurde.
Aber jetzt, wo sie wieder mal ein paar Spiele gewonnen haben, wechselt man natürlich gerne wieder auf die andere Seite.
Es ist ja zum Volkssport geworden, anhand kurzfristiger Erfolgslosigkeit die langfristige Arbeit der Verantwortlichen zu beurteilen. Das war in Gladbach so, in Köln, in Bochum, wo es den Präsidenten sogar den Job gekostet hat, etc.
Nur in so einer Athmosphäre haben Schaumschläger wie Effe eine Chance.
16:17
Vielleicht sollten sich Effe und bestenfalls der Lodda als Zusatzkraft bei ihrem eigentlichen Heimatverein FC Bayern München derart ins Zeug legen.
Die beiden im (Kompetenz-)Team - und man kann nur absteigen!
16:17
# 1,3 u. 4
Diese Kommentare bewerten das schon richtig .
16:06
nur mal so am Rande ;)
Favre war grade angekommen in Gladbach und hat ja nicht direkt von Beginn alle Spiele gewonnen, aber ich finde es schon lustig das erst nachdem Effe sein Vorhaben bekanntgegeben hat die Gladbacher aufeinmal angefangen haben alles zu gewinnen ...Zufall? ...Wahrscheinlich aber so kam es mir als fernem Beobachter schon ein bisschen vor ;)
16:02
Die fussballerische Klasse des Stefan Effenberg hat er als Mensch nie unter Beweis gestellt. Eher suchte er Mikrofone und Kameras, um ständig aus Entfernung zu kritisieren.
Vorbild war er ebenfalls nie. Er machte zu oft durch Eskapaden von sich reden. Nicht vorstellbar, ein kluger, sachlicher, stets korrekter Lucien Favre mit einem Boss Effenberg.
Die Gladbacher werden ein Gespür haben, die jetzige Führungsriege geniesst wieder Vertrauen.
15:35
Borussia Mönchengladbach sollte sich diesen Typen wirklich ersparen.