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Warum Favre doch in Mönchengladbach bleibt

05.07.2012 | 06:33 Uhr
Warum Favre doch in Mönchengladbach bleibt
Lucien Favre bleibt bis 2015 bei Borussia Mönchengladbach.Foto: imago

Mönchengladbach/Essen.  Lucien Favre bleibt bis mindestens 2015 bei Borussia Mönchengladbach. "Ich fühle mich in Mönchengladbach sehr wohl. Jetzt können wir in Ruhe arbeiten", sagte der Schweizer bei einer Pressekonferenz am Mittwoch. Andere Anfragen lehnte Favre ab.

Er ist der Mann, über den Günter Netzer sagt: "Er hat Großes aufgebaut und ist noch nicht am Ende seines Weges." Berti Vogts ging noch ein bisschen weiter : "Lucien Favre ist der Heilsbringer für Borussia Mönchengladbach." Monatelang verhandelten die Gladbacher mit dem Schweizer - am Mittwoch unterschrieb Favre einen neuen Vertrag. Der gilt nun nicht mehr bis zum Ende der Saison 2012/2013, sondern bis 2015. Favre wird Gladbach in die Qualifikation zur Champions League und in die kommenden zwei Bundesliga-Spielzeiten führen. "Ich fühle mich in Mönchengladbach sehr wohl. Jetzt können wir in Ruhe arbeiten", sagte Favre bei einer Pressekonferenz am Mittwoch.

Favre lehnte andere Angebote ab

Das beruhigt den Vorstand, die Fans, das Umfeld. Denn Favres Name fiel immer wieder, wenn renommierte Klubs auf Trainersuche waren. Noch Anfang Juli soll Favre auf dem Wunschzettel des französischen Spitzenklubs Olympique Marseille als Nachfolger von Didier Deschamps ganz oben gestanden haben. Auch der FC Bayern soll immer mal wieder interessiert gewesen sein - mit Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge spielte Favre einst gemeinsam bei Servette Genf. Favre selbst bestritt nie, so begehrt zu sein. "Es gab mehrere Anfragen, aber die Priorität war immer Gladbach. Ich habe immer gesagt, dass ich bei Gladbach bleibe, wenn wir eine Lösung finden", sagte er am Mittwoch. Am vorletzten Spieltag der vergangenen Saison klang das nach dem 0:0 gegen Augsburg so: „Ich konzentriere mich nur auf das letzte Saisonspiel. Was danach passiert, da habe ich keine Pläne."

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Gladbach verlängert Vertrag mit Lucien Favre bis 2015

Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat den Vertrag mit Trainer Lucien Favre vorzeitig um zwei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2015 verlängert.

Die Zweifel: Lässt sich eine solche Saison mit einem Verein wie Mönchengladbach wiederholen? Kann Gladbach Marco Reus , Dante und Roman Neustädter adäquat ersetzen?

Anscheinend ist das gelungen. Bisher hat Gladbach Granit Xhaka, Alvaro Dominguez, Peniel Mlapa und Branimir Hrgota verpflichtet - und einen weiteren hochkarätigen Offensivspieler hat Sportdirektor Max Eberl dem Trainer noch versprochen. "Mit den neuen Spielern bin ich zufrieden", sagte Favre. Dass er von Eberl nicht unter Druck gesetzt wird, dürfte Favre ebenso gefallen. Denn als Saisonziel fordert Eberl nicht etwa die erneute Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb. "Platz elf muss unser Anspruch sein", sagte Eberl. Favre wollte sich nicht äußern. "Wir können noch nicht über Ziele sprechen, wir haben erst zwei Tage trainiert", erklärte Favre.

Favre kam im Februar 2011 zur Borussia

Favre kam im Februar 2011 als Nachfolger von Michael Frontzeck nach Mönchengladbach, als die Borussia mit nur 16 Punkten aus 22 Spielen auf dem letzten Platz stand - mit sieben Punkten Rückstand zum rettenden Ufer. Favre stabilisierte die verunsicherte Mannschaft, gewann von den letzten zwölf Saisonspielen noch sechs und sprang mit der Borussia auf Relegationsplatz 16. In zwei spannenden Relegationsspielen gegen den VfL Bochum - im Borussia-Park gab's ein 1:0, in Bochum ein 1:1 - schaffte Gladbach den Klassenerhalt und der ganze Verein ließ Favre hochleben.

Mit nahezu unverändertem Aufgebot mischten die Gladbacher in der vergangenen Saison die Bundesliga auf, erreichten den vierten Platz und damit die Champions-League-Quali. Im DFB-Pokal scheiterte Favres Elf im Halbfinale am FC Bayern - und das erst im Elfmeterschießen. Favre formte Marco Reus zum Nationalspieler und zum besten Feldspieler der Bundesligasaison. (aer/sid/dapd)

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Kommentare
05.07.2012
19:48
Warum Favre doch in Mönchengladbach bleibt
von Rentner4rr | #5

Favre wäre mal besser gegangen
Gladbach ist Absteiger NR 1

05.07.2012
11:26
Warum Favre doch in Mönchengladbach bleibt
von CADIZ_CF | #4

die überschrift hätte lauten müssen: WARUM FAVRE DOCH IN GLADBACH BLEIBT OBWOHL IRGENDEINE ZEITUNG IRGENDWANN EINMAL IRGENDETWAS ANDERES BEHAUPTET HAT!"

..aber das ändert nix an der tatsache, das die frage aus der überschrift im artikel nicht beantwortet wird.

05.07.2012
11:13
Kausalität oder Koinzidenz
von PeteRitterSRX3 | #3

Wie schon richtig angemerkt, warum er jetzt bleibt, wurde nicht überzeugend beantwortet. Für mich war Favre immer der Favorit auf die Heynckes-Nachfolge, aber wie der Zufall so will, verlängert er in Gladbach just nachdem ein neuer starker Mann in Bayern vorgestellt wurde. Oder besteht vielleicht doch eine Kausalität zwischen Bayern-Sammer und Gladbach-Favre?

05.07.2012
00:06
Ein Signal zur rechten Zeit!
von Borussenecho | #2

Getreu dem Motto: Ein Zeremonienmeister bleibt dort, wo er alle Freiheiten bekommt, seine Visionen und Zielsetzungen ungestört fortzusetzen, handelt Luvien Favre. Kontinuierlich und ohne übermässigen Druck und Erwartungen will er sein Werk fortführen. und genau dies kann er bei der Borussia. Er hat sich die Herzen und das Vertrauen aller erobert!
Eine unbestrittene Kompetenz mit Visionen und Vorstellungen von einem modernen und erfolgreichen Fußballspiel!

Die Bundesliga wird wieder mit der Borussia rechnen müssen und noch so manch einen selbst ernannten Experten ins Staunen versetzen! Sowohl national als auch international.!

04.07.2012
18:13
Intelligenz-Test?
von westfaIenborusse | #1

Ist das jetzt ein Intelligenz-Test liebe WAZ?
WARUM bleibt er denn jetzt auf einmal?
Weil er die Spieler bekommen hat?
Oder folgt noch ein Teil 2 dieses Berichtes?

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